AUSSCHREITUNGEN: FCL: Weniger Alkohol, mehr Überwachung

Anlässlich des Cup Halbfinalspiels vom 13. April zwischen dem FC Luzern und dem FC Sion kam es zu Ausschreitungen. Erste Gegen­massnahmen werden sofort umgesetzt.

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FC Sion-Anhänger mit Feuerwerk und Petarden nach dem Cup-Halbfinalspiel FC Luzern gegen FC Sion am 13. April. (Bild EQ)

FC Sion-Anhänger mit Feuerwerk und Petarden nach dem Cup-Halbfinalspiel FC Luzern gegen FC Sion am 13. April. (Bild EQ)

Während dem Spiel Cup Halbfinalspiel vom 13. April zwischen dem FC Luzern und dem FC Sion kam es zu Ausschreitungen. Wie es in einer Mitteilung des FC Luzern heisst, verurteile der Club solche Szenen und bedauere diese Vorfälle.

Analysen der Vorfälle mit den Verantwortlichen der Polizei, der Securitas und dem Fanprojekt hätten aufgezeigt, dass Optimierungen zur Verhinderung solcher Situationen möglich seien. Der FC Luzern prüfe – neben schweizweiten Stadionverboten –, auch den zivilrechtlichen Weg zu beschreiten um die Verursacher auch finanziell zur Rechenschaft zu ziehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mehr Videoüberwachung, weniger Alkohol im Gästesektor
Aufgrund der Analysen wurde ein Massnahmenkatalog mit Punkten erstellt, welche sofort umgesetzt werden:

  • bauliche Anpassungen innerhalb des Stadions Allmend
  • Intensivierung der Videoüberwachung
  • punktuelle Erhöhung des Sicherheitsaufgebotes
  • Optimierungen der Einsatzschwerpunkte
  • vermehrtes Alkoholverbot im Gästesektor
  • erhöhte Identitätskontrollen von Besuchern in Zusammenarbeit mit der Polizei

Der FC Luzern setzt weiterhin auf den direkten Dialog mit den Fangruppierungen und sei überzeugt, dass das Fanprojekt sehr gute Arbeit leiste.

ana