AUSSTELLUNG: «Chinatown Luzern» im Historischen Museum

Ansätze einer «Chinatown Luzern» macht das Historische Museum Luzern in seiner neusten Ausstellung aus. Und benützt die Gelegenheit, die fremde Kultur näher zu bringen. Die Ausstellung dauert bis zum 18. Januar 2009.

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2007 haben Architekten Visionen für die Agglomeration Luzern entwickelt. Unter ihnen fand sich jene einer Chinatown an der Gerliswilerstrasse in Emmenbrücke im Jahre 2030, bevölkert von rund 5000 Chinesinnen und Chinesen.

Das Historische Museum hat diese Vision nun weiter ausgesponnen. Für eine eigene Town reicht es heute noch nicht. Immerhin habe man 500 Adressen von chinesischen Haushalten in der Region Luzern ausgemacht, sagt Ausstellungsmacher Kurt Lussi. Eine Reihe von Fotos zeigen Spuren chinesischer Kultur im Luzerner Alltag.

Der grössere Teil der Ausstellung ist eine Einführung in die chinesische Alltagskultur. Sie zeigt die Bedeutung der Götterstatuen und der vielfältigen Glücks- und Reichtumssymbole. Auch die Rolle des Ahnenkultes und die Lehre von Feng-shui werden erläutert und mit zahlreichen Objekten illustriert.

Zur neuen Ausstellung hat das Museum auch eine Theatertour geschaffen. «Glücklich in 40 Minuten» heisst sie und sie nimmt Bezug auf das chinesische Bedürfnis nach Glück, mit dem meistens ein materielles Glück gemeint ist.

sda