AUSSTELLUNG: FCL-Stars studieren ihr Stadion

Sie wirken ein wenig wie Schulbuben, die Spieler des FC Luzern. Im Halbkreis versammelt, stehen sie in ihren Trainingsanzügen rund um das Modell des neuen Stadions in der Kornschütte im Rathaus Luzern.

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Die FCL-Spieler Davide Chiumento und Mauro Lustrinelli (rechts) vor dem Sportarena-Modell in der Kornschütte. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die FCL-Spieler Davide Chiumento und Mauro Lustrinelli (rechts) vor dem Sportarena-Modell in der Kornschütte. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

In Kürze werden sie im Flugzeug sitzen. Ab in die Südtürkei. Ab ins Trainingslager. Doch zuerst sind sie jetzt noch hier und lauschen den Reden von Rosie Bitterli, Chefin der Abteilung Sport und Kultur der Stadt Luzern, und Iwan Bühler, einem der Architekten des Stadionprojekts.

Bei den FCL-Spielern von neutralen Besuchern zu sprechen, wäre etwas verfehlt: Natürlich möchten sie ein neues Stadion, natürlich möchten sie mehr Komfort in der Kabine. Und dafür rühren sie fleissig die Werbetrommel: Lächeln in die Kameras, Interviews für die anwesenden Journalisten.

«Es wird eines der schönsten Stadien der Schweiz», ist sich Alain Wiss, 17, sicher. Und was für die Rückrunde hoffen lässt: «Wenn man ein solches Stadion sieht, ist man sofort zusätzlich motiviert», sagt das junge Mittelfeld-Talent. Auch die Wohnhochhäuser gleich bei seinem eigentlichen Arbeitsort gefallen Wiss, «und sie sind ja auch dazu da, das Stadion zu finanzieren».

Restlos begeistert war auch Mauro Lustrinelli. In gewohnt guter Laune erläuterte er die Vorteile einer neuen Sportarena plus ihres Umschwungs: «Auch das Hallenbad ist super, jeder Fussballer sollte mindestens einmal in der Woche schwimmen gehen. Dies ist gut für die Erholung.»

Michael Graber

HINWEIS
Ausstellung in der Kornschütte bis 27. Januar. Eintritt gratis. Täglich offen, Mo-Mi 10-18 Uhr, Do/Fr 10-20 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr. An den ersten sieben Tagen gab es 2500 Besucher.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.