AUSSTELLUNG: Private Super-8-Filmchen im Museum

Das Historische Museum Luzern zeigt in einer Sonderausstellung private Super-8-Filme aus beinahe hundert Jahren.

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Eine Super-8-Kamera. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Eine Super-8-Kamera. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Ausstellung «Super 8» im Historischen Museum Luzern präsentiert vom Donnerstag, 17. September, bis zum 28. Februar 2010 Filme aus Familienestrichen und Firmenarchiven. Es handle sich dabei laut Mitteilung des Museums um Amateurfilme, wie sie seit rund hundert Jahren gedreht worden sind.

Zu sehen sind besondere Ereignisse wie den Brand des Luzerner Bahnhofes 1971 oder die Weltausstellung der Photographie in Luzern 1952, heisst es. Doch die meisten Filme schildern, was im Familienkreis festzuhalten war: Weihnachtsfeste und Hochzeiten, Reisen, Fasnachtsumzüge, Sportereignisse und Arbeitsabläufe.

Filme, Projektoren und Kameras
In der Sonderausstellung sind Filme von den Anfängen um 1910 bis in die Zeit um 1980 zu sehen – von den 35 und 16 Millimeter-Filmen, den 9,5 und 8 Millimetern bis zu den Super-8-Filmen der Sechziger und Siebzigerjahre. Neben den Filmen werden auch Filmkameras und Projektoren mit Zubehör gezeigt, welche die Entwicklungsschritte der Technikgeschichte zeigen.

Wer möchte, kann seine eigenen Filme ins Museum bringen, teilt das Historische Museum mit. Zudem finden verschiedene Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene statt.

Im Zusammenhang mit der Sonderausstellung im Historischen Museum werde das Staatsarchiv Luzern seine Filmsammlung ausbauen und die Dokumentation des Filmschaffens im Kanton Luzern verstärken.

ana