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AUSSTELLUNG: Rundum von Film umgeben im Bourbaki Panorama

Im Bourbaki Panorama Luzern trifft die analoge auf die virtuelle Welt. In der Ausstellung "Panorama Digital - Von der Malerei zur virtuellen Realität", die am Freitag Vernissage feiert, ist unter anderem ein 360-Grad-Film zu sehen.
Ärzte kämpfen um das Bein eines Schwerverletzten - und werden dabei in der 360-Grad-Perspektive gefilmt. Das Resultat und mehr ist im Bourbaki Panorama zu sehen. (Bild zvg) (Bild: zvg)

Ärzte kämpfen um das Bein eines Schwerverletzten - und werden dabei in der 360-Grad-Perspektive gefilmt. Das Resultat und mehr ist im Bourbaki Panorama zu sehen. (Bild zvg) (Bild: zvg)

Die Forschungsgruppe Visual Narrative der Hochschule Luzern und das Museum Bourbaki Panorama nehmen sich in dem Projekt der Immersion an, also dem Eintauchen in eine virtuelle Welt mithilfe verschiedener Formate. Ein solches ist der 360-Grad-Film mit dem Titel "Täglicher Kampf um Menschenleben - 360 Grad-Video aus dem Schockraum". Der Kurzfilm zeigt Ärzte, die um das Bein eines schwer verletzten Mannes ringen. Die Rettungsaktion ist in der 360-Grad-Perspektive gefilmt.

Künstlerische Darstellungen in der 360-Grad-Perspektive sind derweil nichts Neues, wie das Rundbild "Bourbaki Panorama" im gleichnamigen Museum beweist. Das Gemälde aus dem Jahr 1881 zeigt die Flucht französischer Truppen in die Schweiz. Es könne als Vorläufer des 360-Grad-Films betrachtet werden, sagt Musemsleiterin Irène Cramm. Die virtuelle Realität werde hier erzeugt, indem man das gemalte Rundbild mit räumlichen Elementen wie lebensgrossen Soldaten-Figuren kombinierte.

Mittels Virtual-Reality-Brillen oder Smartphones können die Besucher einige der Exponate auch selbst testen. Zu sehen sind etwa eine audiovisuelle Auseinandersetzung mit Rhythmus anhand einer Naturlandschaft und ein Panorama, das aus 10'008 Einzelbildern besteht, die 2009 während des Wiener Opernballs aufgenommen wurden und während rund zwei Stunden chronologisch zusammengesetzt werden.

Die Ausstellung dauert bis am 3. Dezember. Kuratiert wird sie von Yasemen Büyükberber von der Hochschule Luzern. (sda)

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