Auszeichnung für Kantonsspital Wolhusen

Die Intensivpflegestation des Luzerner Kantonsspitals Wolhusen erhält die offizielle Anerkennung der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin. Damit ist der Grundversorgungsauftrag im Einzugsgebiet des Luzerner Hinterlandes und des Entlebuchs langfristig sichergestellt.

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Intensivpflege LUKS Wolhusen erhält Auszeichnung: v.l. Roger Schmid, ärztliche Leitung der interdisziplinären Intensivstation, Kristien Menten, Pflegeleitung Intensivstation, Martin Peter, Chefarzt Medizin und Urs Diener, Chefarzt Chirurgie.

Intensivpflege LUKS Wolhusen erhält Auszeichnung: v.l. Roger Schmid, ärztliche Leitung der interdisziplinären Intensivstation, Kristien Menten, Pflegeleitung Intensivstation, Martin Peter, Chefarzt Medizin und Urs Diener, Chefarzt Chirurgie.

Die Intensivmedizin sei eine wichtige und komplexe Medizin, die besonders hohe Anforderungen an Personal und Material stelle, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantonsspitals Luzern (LUKS) vom Dienstag. Die interdisziplinäre Intensivpflegestation (IPS) am LUKS Wolhusen sorgt für Patienten sämtlicher Disziplinen mit schweren Krankheiten oder Verletzungen.

Notwendig für die Anerkennung einer zertifizierten IPS sind der Betrieb von mindestens sechs Intensivbetten mit adäquatem Pflegestellenplan, die Stationsleitung durch einen Facharzt für Intensivmedizin, eine vorgeschriebene Mindestfallzahl und klar definierte Organisationsstrukturen und Prozessabläufe.

Das LUKS erachte die Zertifizierung als wichtig für seine Konkurrenzfähigkeit, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit der Anerkennung sei die finanzielle Entgeltung der erbrachten Leistung auch in einer Zeit mit dem System der Fallpauschalen-Abrechnung Swiss DRG gesichert.

pd/zim