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AUSZEICHNUNG: Luzern wird zur «Grünstadt»

Dieses Jahr wird an Luzern zum ersten Mal die Auszeichnung «Grünstadt Schweiz» vergeben. Von der Auszeichnung und den damit verbundenen Massnahmen sollen sowohl die Einwohner der Stadt, wie auch die Tier- und Pflanzenwelt profitieren.
Beim Reusszopf hat die neue Sommerbar «Nordpol» ab sofort geöffnet. (Bild: PD)

Beim Reusszopf hat die neue Sommerbar «Nordpol» ab sofort geöffnet. (Bild: PD)

«Grünstadt Schweiz» ist eine Auszeichnung für innovative Städte und Gemeinden, welche ein nachhaltiges Management ihrer Freiräume umsetzen und sich für mehr Biodiversität im urbanen Raum engagieren. Eine breite Palette von Massnahmen stellt sicher, dass alle Bereiche welche Freiräume beeinflussen in der Zertifizierung mitberücksichtigt werden. Von der Planung über die Gestaltung bis zum Unterhalt, der Entsorgung und der Wiederverwendung wird der gesamte Lebenszyklus überprüft. Verantwortlich für die Vergabe des Zertifikats ist die Vereinigung Schwei-zerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter (VSSG).

Die Auszeichnung wird in den drei Qualitätsstufen Gold, Silber oder Bronze vergeben. Die Stadt Luzern erhält das Label «Grünstadt Schweiz» Silber. Luzern gehöre zu den ersten Schweizer Gemeinden, welche diese Auszeichnung erhalten, wie die Stadt Luzern mitteilt.

Die Stadtverwaltung werde auf der Grundlage des Massnahmekataloges von «Grünstadt Schweiz» Entscheide für die Zukunft treffen, die dann umgesetzt werden sollen.

Der Druck auf Freiräume steigt

Durch die vermehrte Verdichtung im urbanen Raum steigen die Anforderungen an die Qualität der Freiräume, deren Erreichbarkeit und Funktionalität. Schädliche oder lästige Einwirkungen auf Wohngebiete wie überhitztes Stadtklima, Luftverschmutzung und Lärm sollen möglichst geringgehalten werden. Freiräume und besonders auch Bäume sorgen für wichtige Ökosystemleistungen und bieten Freizeit- und Erholungsräume für die Bevölkerung sowie Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Durch das Projekt «Grünstadt Schweiz» sollen diese Räume gesichert werden.

Die Stadt kombinierte Umweltschutz mit Stadtentwicklung

Bei der Neugestaltung des Reusszopfes seien Aspekte des Umweltschutzes mit der Quartierentwicklung kombiniert worden, wie die Stadt Luzern mitteilt. So sei eine multifunktional nutzbare Anlage, welche einen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leistet und gleichzeitig den Anforderungen der zukünftigen Entwicklung des Quartiers entspricht, entstanden.

Desweiteren lege die Stadtgärtnerei grossen Wert auf geschlossene Kreisläufe. Das Holz aus Baumfällungen werde als Energieträger für die Holzschnitzelheizung im Produktionsbetrieb verwendet. 2500 Tonnen des anfallenden Grüngutes aus den städtischen Grünräumen würden im betriebseigenen Werkplatz zu Komposterde verarbeitet werden. Diese Erde finde dann wieder den Weg zurück zu den Grünanlagen. Der restliche Kompost werde im Friedental Ried an die Bevölkerung abgegeben.

Seit 2014 beteilige sich die Stadtgärtnerei zudem an einem Forschungsprojekt zur Verwendung von eigenem Kompost als Dünger auf Sportrasenflächen. Seitdem werde der Anteil biologisch gedüngter Sportrasenflächen in der Stadt Luzern stetig ausgebaut.

pd/os

Der Zürcher GLP-Nationalrat Thomas Weibel (von links), Stadtrat Adrian Borgula, Stadtgärtnereichef Cornel Suter und Felix Guhl, Präsident VSSG (Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter) bei der Präsentation des Zertifikats Grünstadt Schweiz. (Bild: PD)

Der Zürcher GLP-Nationalrat Thomas Weibel (von links), Stadtrat Adrian Borgula, Stadtgärtnereichef Cornel Suter und Felix Guhl, Präsident VSSG (Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter) bei der Präsentation des Zertifikats Grünstadt Schweiz. (Bild: PD)

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