AUTO AG ROTHENBURG: Fünftes Rekordjahr – trotz Bremsspuren

Die Auto AG erwirtschaftete erstmals mehr als 100 Millionen Franken Umsatz und schuf Stellen. Auch wenn der Verkauf neuer Nutzfahrzeuge im Herbst nachliess.

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Robert Meyer, Direktor der Auto AG Rothenburg. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Robert Meyer, Direktor der Auto AG Rothenburg. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

«Es ist sicher das fünfte Rekordjahr in Folge», freut sich Georges Theiler, VR-Präsident der Auto AG. Vor allem das Geschäft mit Nutzfahrzeugen lief im abgelaufenen Geschäftsjahr erfreulich und sehr rentabel. Hier legte die Auto AG gleich um mehr als 32 Prozent auf knapp 96 Millionen Franken zu. Stark mitgeholfen hat dabei die Übernahme der Geser Fahrzeugbau, die gut 14 Millionen Franken zusätzlichen Umsatz und grosse Synergien brachte.

Einbruch im letzten Quartal
Das Geschäft mit neuen Nutzfahrzeugen lief 2008 lange gut, doch ab Oktober hielt sich das Transportgewerbe klar zurück. Im letzten Quartal gingen die Verkäufe um 20 Prozent zurück. Insgesamt verkaufte die Auto AG 865 neue Fahrzeuge, das entspricht einem Rückgang von 4 Prozent.

Durch die Angebotserweiterung der Auto AG Rothenburg konnten 20 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Zudem wurde die Mitarbeiterzahl der Auto AG Schönbühl in den letzten 18 Monaten verdoppelt. So beträgt der Personalbestand der Auto AG Group per Ende 2008 zusammen mit der Geser Fahrzeugbau AG 283 Personen. Davon werden aktuell 37 Lernende in der ganzen Gruppe ausgebildet.

Rückgang des Neuwagenverkaufs
Trotz etwas unsicherem Ausblick hält die Auto AG Group am Vorwärtskurs fest. «Dabei wollen wir aber mit der nötigen Vorsicht die geplanten Schritte umsetzen» sagt Verwaltungsratspräsident Georges Theiler. Die Erneuerung des Fahrzeugparks werde man auch im kommenden Geschäftsjahr weiterführen. Im Fahrzeughandel rechnen der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung aufgrund der wirtschaftlichen Aussichten mit einem Rückgang der verkauften Neufahrzeuge von rund 15%.

Stefan Waldvogel/scd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag auf den Wirtschaftsseiten der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.