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AUTOBAHN A14: Bei drohendem Stau gilt bald eine tiefere Höchstgeschwindigkeit

Flexible Tempolimiten auf der Autobahn A14 zwischen dem Tunnel Rathausen und der Verzweigung Rütihof sollen Staus und Auffahrunfälle vermindern. Die Bauarbeiten für die sieben Signalportale beginnen in den nächsten Tagen.
Auf dem Zuger Abschnitt der A14 gibt es die flexible Tempolimite bereits. (Archivbild: Werner Schelbert/ZZ)

Auf dem Zuger Abschnitt der A14 gibt es die flexible Tempolimite bereits. (Archivbild: Werner Schelbert/ZZ)

Die Anlage mit dem sperrigen Namen «Geschwindigkeitsharmonisierungs- und Gefahrenwarnanlage» wird ab dem 17. Juli auf Autobahn A14 zwischen dem Tunnel Rathausen (Ebikon) und Rütihof (Rotkreuz) installiert. Die Anlage soll zu mehr Verkehrssicherheit, konstantem Verkehrsfluss, weniger und kürzeren Staus führen, wie das Eidgenössische Amt für Stassen (Astra) mitteilt.

Die Anlage wird in die bestehenden Verkehrsleitsysteme integriert sein und von der Verkehrsmanagement-Zentrale in Emmen und den Einsatzleitzentralen der Polizei in Luzern und Zug gesteuert. Sie kann geringere Tempo-Höchstlimiten anzeigen. Bei grossem Verkehrsaufkommen wird so das Tempo des Verkehrs schon deutlich vor dem heutigen Beginn der 80er-Beschränkung verlangsamt. Zudem werden an den Signalportalen über der Fahrbahn wichtige Hinweise (Stau, Baustelle, Schleudergefahr, gesperrte Spuren) angezeigt.

Dazu werden auf der genannten Strecke zwischen Juli und Oktober sieben neue Signalportale montiert. Die Arbeiten, die eine Spurreduktion nach sich ziehen, werden jeweils nachts ausgeführt. Während der Montage der die Fahrbahn überspannenden Signalträger muss die Autobahn aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Diese Arbeiten finden voraussichtlich in den Nächten zwischen dem 23. und 29. Oktober statt.

Tests der Anlage sind im November und Dezember geplant. Der reguläre Betrieb beginnt voraussichtlich Anfang 2018. Die Kosten für die GHGW-Anlage Verzweigung Rotsee–Rütihof belaufen sich auf rund 5,2 Millionen Franken.

pd/cv

Wirkung einer GHGW-Anlage

Die Leistungsfähigkeit einer Strasse steigt gemäss Astra, wenn die Geschwindigkeit harmonisiert wird:

  • Bei einer reduzierten Geschwindigkeit können die Fahrzeuge näher aufschliessen und die Brems- und Beschleunigungsvorgänge (der sogenannte „Handorgeleffekt“) nehmen ab.
  • Es verringert sich das Risiko für Auffahrunfälle.
  • Das Phänomen der überfüllten Überholspur und fast leeren Normalspur wird reduziert, weil sich die Geschwindigkeiten von Lastwagen und Autos angleichen. So kann die Kapazität der Autobahn bei dichtem Verkehr möglichst hoch gehalten werden.

Das Prinzip der Geschwindigkeitsharmonisierung wird heute bereits auf rund 345 Kilometern des insgesamt 1840 Kilometern umfassenden Nationalstrassennetz angewandt.

So wie hier auf der A1 bei Egerkingen sollen auf der A14 zwischen den Verzweigungen Rotsee und Rütihof flexible Tempolimiten signalisiert werden können. (Bild: Gaetan Bally / Keystone (Egerkingen, 30. Juni 2016))

So wie hier auf der A1 bei Egerkingen sollen auf der A14 zwischen den Verzweigungen Rotsee und Rütihof flexible Tempolimiten signalisiert werden können. (Bild: Gaetan Bally / Keystone (Egerkingen, 30. Juni 2016))

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