AUTOBAHN: A14: Neue Spuren gegen den Stau

Zwei Jahre nach Eröffnung des A14-Anschlusses Buchrain ist die Kapazität bereits zu gering. Der Bund will noch dieses Jahr handeln.

Rainer Rickenbach
Drucken
Teilen
Die Ausfahrt in Richtung Ebikon (rechts): Hier soll eine dritte Fahrspur entstehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Ausfahrt in Richtung Ebikon (rechts): Hier soll eine dritte Fahrspur entstehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Anschluss Buchrain: Das ist geplant. (Bild: Janina Noser / Neue LZ)

Anschluss Buchrain: Das ist geplant. (Bild: Janina Noser / Neue LZ)

Staus gehören rund um den Autobahnanschluss Buchrain fast zur Tagesordnung – dabei wurde der Anschluss erst vor zwei Jahren neu gebaut. Beim Bundesamt für Strassen (Astra) räumt man ein, dass man das Verkehrsaufkommen unterschätzt habe. «In Spitzenzeiten staut sich der Verkehr bis auf die Autobahn. Das stellt ein Sicherheitsrisiko dar», sagt Astra-Sprecherin Esther Widmer. Deshalb investiert der Bund jetzt 2 Millionen Franken in den Ausbau des Anschlusses. Einzelne Aus- und Zufahrten sollen zusätzliche Spuren erhalten, zudem wird die Reussbrücke verbreitert. Auch die Steuerung der Lichtsignalanlagen soll optimiert werden. Im kommenden Juli sollen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden, Baubeginn ist im Oktober. Im Februar 2014 soll der erweiterte Anschluss Buchrain dann fertig sein.

Dann werden auch die Dörfer rund um Buchrain aufatmen können. Sie wurden zwar dank der Eröffnung des Autobahnanschlusses vom Verkehr entlastet – sobald es aber Stau gibt, weichen die Fahrzeuge wieder in die Dörfer aus. «Wir sind froh, dass das Bundesamt für Strassen und der Kanton handeln», sagt der Inwiler Gemeindeammann Fabian Peter.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen LZ und im E-Paper.