Autobahn-Anschluss Rothenburg ist eröffnet

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist am Samstag der neue Autobahnanschluss in Rothenburg offiziell eröffnet worden. Der Anschluss kostet rund 60 Millionen Franken und ist auf rund 54'000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt.

Drucken
Teilen
Der Anschluss der Autobahn A2 - hier in Fahrtrichtung Basel - ist für den Verkehr freigegeben. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Der Anschluss der Autobahn A2 - hier in Fahrtrichtung Basel - ist für den Verkehr freigegeben. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Der Autobahnanschluss ist ein Teil des Agglomerationsprogramms Luzern und erfüllt in der Luzerner Gemsamtverkehrsstrategie eine wichtige Funktion. Unter anderem entlaste er den Anschluss Emmen Nord und erhöhe dort die Verkehrssicherheit, teilte das Luzerner Bau- , Umwelt und Wirtschaftsdepartement am Samstag mit.

«Regionales Jahrhunderprojekt»

Regierungsrat Reto Wyss bezeichnete den Autobahnanschluss an der Eröffnungsfeier laut Mitteilung als regionales Jahrhundertprojekt. Rothenburg habe jetzt einen Direktanschluss nach Mailand und Hamburg. Er sei überzeugt, dass der Anschluss ein Entwicklungsmotor für das ganze Gebiet Luzern-Nord sei.

Mit dem Anschluss Rothenburg steht im Norden der Agglomeration Luzern eine neue Verkehrsanlage mit hoher Kapazität zur Verfügung. Der auf einen täglichen Verkehr von rund 54'000 Fahrzeugen ausgelegte Autobahnanschluss nimmt die Verkehrsströme aus dem Rottal und Hildisrieden/Rain auf und sorgt für eine direkte Anbindung des Industriegebietes Rothenburg an das Nationalstrassennetz.

Im Oldtimer werden Bernhard Büchler (Gemeindepräsident Rothenburg), Reto Wyss (Regierungsrat) und Thomas Weber (Bundesamt für Strassen ASTRA) an die neue Auffahrt heran gefahren. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
22 Bilder
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Thomas Weber (Bundesamt für Strassen ASTRA), Reto Wyss (Regierungsrat) und Bernhard Büchler (Gemeindepräsident Rothenburg) durchschneiden das Band. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Keystone
Zahlreiche Schaulustige wohnen der Eröffnung bei. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Zahlreiche Schaulustige wohnen der Eröffnung bei. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Bild: Keystone
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bernhard Büchler, Gemeindepräsident von Rothenburg. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Regierungsrat Reto Wyss. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Regierungsrat Reto Wyss. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Thomas Weber vom Bundesamt für Strassen ASTRA. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Im Oldtimer werden Bernhard Büchler (Gemeindepräsident Rothenburg), Reto Wyss (Regierungsrat) und Thomas Weber (Bundesamt für Strassen ASTRA) an die neue Auffahrt heran gefahren. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Die Ausbauarbeiten beim Zubringer Stationsstrasse-Rosengartenstrasse bis Kreisel Bertiswil dauern noch bis Frühjahr 2012, wobei der Kreisel Bertiswil noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden soll. Der Umbau des Vollanschlusses Emmen Nord zu einem Halbanschluss, eine Bedingung aus der Plangenehmigungsverfügung des UVEK für den Anschluss Rothenburg, soll Ende 2012/Anfang 2013 starten und bis anfangs 2014 abgeschlossen sein. Aufgehoben werden die beiden Rampen in und aus Richtung Bern/Basel.

Schneller dank IKEA

Ursprünglich hätte der Anschluss erst 2012 in Betrieb genommen werden sollen. Dass es nun schneller gegangen ist, hängt auch mit dem neuen Möbelhaus IKEA in Rothenburg zusammen, das in den kommenden Tagen eröffnet wird. Denn Bedingung für die Realisierung der ersten Zentralschweizer Filiale der schwedischen Kette war der A2-Anschluss Rothenburg. IKEA musste den Bau laut Bewilligung bis 2011 erstellen. Eine Verlängerung der Bewilligung war nicht möglich. Ikea wollte den Bau nicht erstellen und ihn dann ein Jahr lang leer stehen lassen.

sda/zim