Autobahn-Bypass: Jetzt startet die Planung

Für die A-2-Grossumfahrung der Stadt Luzern holt der Bund jetzt Offerten ein. Zeichen dafür, dass das Milliardenprojekt konkret wird?

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Der Transitverkehr soll ungehindert an Luzern vorbeirauschen können. Auf dem Bild: Stau auf der Nord-Süd Achse zwischen Emmen Nord und Emmen Süd auf der Autobahn A2. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Transitverkehr soll ungehindert an Luzern vorbeirauschen können. Auf dem Bild: Stau auf der Nord-Süd Achse zwischen Emmen Nord und Emmen Süd auf der Autobahn A2. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Frist läuft noch bis zum 26. September: Bis dahin können beim Bund Offerten für die Arbeiten am sogenannten Generellen Projekt für den Bypass eingereicht werden. Das heisst: Das Bundesamt für Strassen (Astra) löst damit offiziell die Planungsarbeiten für die A-2-Grossumfahrung zwischen der Verzweigung Rotsee und Luzern Süd aus. Die Kosten für die neue Transitstrecke werden derzeit auf 1,5 Milliarden Franken geschätzt.

Auch wenn mit der Ausschreibung noch kein definitiver Bau-Entscheid gefallen ist: Der zuständige Luzerner Regierungsrat Robert Küng, von unserer Zeitung auf die Ausschreibung aufmerksam gemacht, wertet den Entwicklungsschritt sehr positiv. Kanton und Bund lägen damit in der Planung gleichauf, «beim Bundesamt für Strassen scheint es richtig vorwärtszugehen».

Astra: Chancen intakt

Für die Beseitigung von Engpässen auf den Schweizer Autobahnen liegen insgesamt 5,5 Milliarden Franken bereit. 2013 werden die eidgenössischen Räte über die Vergabe verhandeln – Bypass inklusive. Thomas Rohrbach vom Astra hält die Chancen für eine Realisierung des Luzerner Umfahrungsprojekts für intakt und sagt: «Dem Bund ist die Dringlichkeit durchaus bewusst.»

Jérôme Martinu

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Reaktionen

«In ihrer heutigen Ausgabe meldet die Neue Luzerner Zeitung, dass das Bundesamt für Verkehr endlich ernst macht mit dem Bypass zwischen der Verzweigung Rotsee und Luzern Süd. DieFDP.Die LiberalenStadt Luzern steht seit Jahren hinter dem Agglomerationsprogramm und begrüsst dieses positive Zeichen aus Bundesbern. Endlich komme Bewegung in die Sache, stellt Parteipräsident Daniel Wettstein erfreut fest und betont, dass dies angesichts der immer prekärer werdenden Verkehrssituation in der Stadt auch dringend nötig sei.»