Autobahnanschluss Rothenburg ist gebaut

Der Autobahnanschluss Rothenburg wird am Samstag eröffnet. Dass es schlussendlich so schnell ging, liegt wohl auch am Möbelriesen Ikea.

Drucken
Teilen
Schlussspurt in Rothenburg: Denco Peric erledigt letzte Arbeiten am Autobahnanschluss. (Bild: Roger Gruetter/Neue LZ)

Schlussspurt in Rothenburg: Denco Peric erledigt letzte Arbeiten am Autobahnanschluss. (Bild: Roger Gruetter/Neue LZ)

Bauarbeiter lehnen sich tief in Abwasserschächte, bessern da und dort nach, verpassen den Ein- und Ausfahrten den letzten Schliff. Das Werk ist bald vollbracht, mit einer Feier wird am kommenden Samstag der neue A-2-Anschluss Rothenburg eröffnet. «Wir sind absolut im Zeitplan», freut sich Esther Widmer, Sprecherin des Bundesamtes für Strassen (Astra). Eineinhalb Jahre hat die Bauphase gedauert.

Seit über 30 Jahren im Gespräch

Die Eröffnung ist auch der Abschluss einer langen Vorgeschichte. Der Anschluss wird laut Widmer seit über 30 Jahren diskutiert. Auch der kantonale Projektleiter Hans A. Häfliger bestätigt: «Das Projekt ist eine lange Geschichte.» Lang auch deshalb, weil es während der Umsetzung zu Verzögerungen kam: In der Planung war zuerst eine Hochdruckgasleitung übersehen worden, die beim Bau verlegt werden musste. Dann folgten rund 60 Einsprachen. Zeitweise wurden Eröffnungstermine in den Jahren 2012 und 2013 genannt.

Dass es nun doch schneller gegangen ist, dürfte auch dem Möbelhaus Ikea zu verdanken sein, das am 9. November in der Nähe des Anschlusses eine Filiale eröffnen wird. Häfliger: «Ikea hat Druck gemacht. Das hat das Projekt vielleicht beschleunigt.» Alleine wegen Ikea sei der Anschluss aber nicht gebaut worden, wie das böse Zungen behaupteten

Guy Studer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnentin kostenlos im E-Paper.