Autoknacker machen den Kanton unsicher

In diesem Jahr ist die Zahl der Autoeinbrüche im Kanton Luzern um 40 Prozent angestiegen. Im Visier der Diebe sind auch Airbags und Steuerräder.

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Eine eingeschlagene Autoscheibe als sichtbares Zeichen eines Autoeinbruchs. (Bild: PD)

Eine eingeschlagene Autoscheibe als sichtbares Zeichen eines Autoeinbruchs. (Bild: PD)

315 Diebstähle aus Autos hat die Luzerner Polizei zwischen Januar und Ende April verzeichnet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode, als es 224 Fälle gab, ist dies ein markanter Anstieg um 40 Prozent. Laut Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei, haben es die Diebe hauptsächlich auf elektronische Geräte wie Handys, Laptops und Navigationssysteme abgesehen. «Hier steckt oft Beschaffungskriminalität dahinter.» Denn solche Ware könne man rasch zu Geld machen. Manchmal lassen die Diebe solche Wertgegenstände allerdings links liegen und konzentrieren sich auf den Ausbau von Airbags und Steuerrädern. In den letzten Wochen ist dies in der Region Luzern mehrmals passiert. In einer Tiefgarage in Littau wurden die Airbags gewaltsam aus drei Fahrzeugen gestohlen.

Vorsicht bei Tankstellen

Auffallend ist: Praktisch jeder zweite Diebstahl wird bei einem unverschlossenen Auto begangen, etwa dann, wenn der Lenker kurz weggeht, um zum Beispiel an einer Tankstelle etwas zu kaufen. Viele Autolenker sind laut der Polizei diesbezüglich viel zu unvorsichtig. Darum rät die Polizei, Wertgegenstände möglichst nicht offen im Fahrzeug liegen zu lassen.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel l esen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.