«AVATAR»: Imax zeigt Science-Fiction-Knaller in 3D

Zuerst eine Komödie, dann ein Trickfilm – und jetzt ein Action­knaller, bei dem die Fetzen nur so fliegen. Nach den Querelen mit Disney wagt das Imax in Luzern mit diesem Schritt die Flucht nach vorn.

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Schweres Geschütz im Anflug: Still aus «Avatar». (Bild pd)

Schweres Geschütz im Anflug: Still aus «Avatar». (Bild pd)

«Im Vordergrund stehen Filme in 3D-Digital, welche in erster Linie Familien ansprechen», sagte Imax-Leiter Christian Scheidegger noch Mitte Mai gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. Getreu diesem Grundsatz wurden bislang die Komödie «Nachts im Museum 2» und der Kinder-Animationsfilm «Ice Age 3» gezeigt.

Ballereien im Weltraum
Nun scheint das Imax von dieser Devise abgerückt zu sein: Ab dem 18. Dezember wird auf der gewölbten, 19 mal 25 grossen Leinwand «Avatar – Aufbruch nach Pandora» gezeigt – ein von den Fans lang erwartetes 288-Millionen-Dollar-Projekt, das neue Massstäbe in Sachen 3D setzen soll. Dass es im Science-Fiction-Film von Genre-Spezialist James Cameron (neben der Romanze «Titanic» zeichnete er sich für Actionknaller wie «Terminator» 1 und 2, «Rambo 2» und «Aliens» verantwortlich) ziemlich deftig zur Sache geht, zeigt ein Blick in den Trailer, bei dem Parallelen etwa zur «Star Wars»-Hexalogie offensichtlich sind: