B. Braun mit Umsatz- und Gewinnrückgang

Der Medizinalproduktehersteller B. Braun Medical AG mit Sitz in Sempach hat 2011 den starken Franken gespürt. Dank dem Inlandmarkt verlief das Geschäftsjahr dennoch positiv.

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CEO Roland Marti: In Anbetracht der schwierigen Umstände dürfen wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. (Bild: Apimedia)

CEO Roland Marti: In Anbetracht der schwierigen Umstände dürfen wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. (Bild: Apimedia)

Der Nettoumsatz verringerte sich von 319,2 Mio. Fr. auf 313,2 Mio. Franken. Der Reingewinn fiel von 36,2 Mio. Fr. auf 25,7 Mio. Franken.

Exportrückgang ist beträchtlich

Der starke Franken habe zu einem beträchtlichen Exportrückgang geführt, teilte B. Braun Medical AG am Dienstag mit. Die Exportpreise hätten zum Teil um einige Prozentpunkte reduziert werden müssen. Gewachsen sei dagegen das Inlandgeschäft. In Sempach sei die Infrastruktur verbessert worden. Zudem schuf die Firma durch einen Landkauf die Grundlage für eine mögliche Erweiterung in der Fertigung. In Escholzmatt ist die Fertigugnsanlage erweitert worden, wie B. Braun Medical weiter schreibt.

Nach fast 25 Jahren im Verwaltungsrat der B. Braun Medical AG hat Carla Schwöbel-Braun ihren Rücktritt erklärt. Neu wird die Familie Braun mit Anne Schwöbel Storz (40), Tochter von Carla & Eckhard Schwöbel-Braun, vertreten sein. B. Braun Medical ist eine Tochter der deutschen B. Braun, die weltweit über 45'000 Personen beschäftigt. Für die Schweizer Tochter arbeiten 939 (Vorjahr: 916) Personen. Hauptsitz ist Sempach. Weitere Standorte sind Escholzmatt LU, Crissier VD und Luzern.

sda/rem