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Babbel-Zoff auch bei Wey-Zunft Thema

Hugo Bischof über die Inthronisationsfeier der Wey-Zunft und die schelmischen Sprüche während des Anlasses.
Der neue Wey-Zunftmeister Jörg Krähenbühl mit Fähnrich. (Bild: Heinz Steimann)

Der neue Wey-Zunftmeister Jörg Krähenbühl mit Fähnrich. (Bild: Heinz Steimann)

Ein bisschen royales Liebäugeln mit königlichem Gepränge und striktem Protokoll gibts auch im ganz und gar irdischen Luzern. Jedenfalls an den vorfasnächtlichen Anlässen der grossen Zünfte und Gesellschaften. Am Samstagabend wurde im Casineum Jörg Krähenbühl als neuer Wey-Zunftmeister inthronisiert. Als der neue Meister mit Zepter und Kette von der Bühne winkte und ihm die 125 Zünfter in ihren dunklen Anzügen und mit ihren feierlichen Hüten - begleitet von ihren Partnerinnen - mit einer langen Standing Ovation huldigten, war das echt eindrucksvoll.

Nun ja, auch an einem solch streng protokollarisch ablaufenden Anlass bricht sich der fasnächliche Schalk und Humor schliesslich ungehindert die Bahn. Die Wey-Zunft sei abolute Spitze, erklärte der Jörg Krähenbühl - «im Gegensatz zum FC Luzern, der Zweitletzter ist». Und: Der Samichlaus sei dieses Jahr als erstes zur kantonalen Finanzdirektion gegangen, da er ja immer dort sei, «wo die Not und das Leid am grössten sind».

Auch der Urner alt FDP-Nationalrat Franz Steinegger, einer der diesjährigen Wey-Ehrengäste, erwies sich als Redner mit Witz. Er habe Angst gehabt, dass er vielleicht doch nicht kommen dürfe, da hier ja alle ausgeladen, respektive entlassen würden, die sich mit Luzern beschäftigen, meinte er in Anspielung auf die Entlassung des FCL-Trainers Markus Babbel. Und dank Steinegger wissen wir Luzerner nun endlich, weshalb der Pulverturm Pulverturm heisst. Nämlich weil «weder die Stadt noch der Kanton genug 'Pulver' haben».

Weitere Ehrengäste waren Uni-Rektor Bruno Staffelbach und Stadträtin Franziska Bitzi-Staub. Auch ihren launigen Reden zollten eingefleischte langjährige Wey-Zünftler einhellig Lob. Übrigens: Die Fasnnacht kann kommen. Er wolle der ganzen Bevölkerung «wunderbare Momente bescheren», versprach Jörg Krähenbühl.

Hugo Bischof

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch

Der neue Wey-Zunftmeister Jörg Krähenbühl mit Frau, Weibel und Fähnrich. (Bild: Heinz Steimann)

Der neue Wey-Zunftmeister Jörg Krähenbühl mit Frau, Weibel und Fähnrich. (Bild: Heinz Steimann)

er Urner alt FDP-Nationalrat Franz Steinegger, einer der diesjährigen Wey-Ehrengäste, bei seiner Ansprache. (Bild: Heinz Steimann)

er Urner alt FDP-Nationalrat Franz Steinegger, einer der diesjährigen Wey-Ehrengäste, bei seiner Ansprache. (Bild: Heinz Steimann)

Die Luzerner Stadträtin Franziska Bitzi-Staub, auch als Ehrengast eingeladen, bei ihrer Ansprache. (Bild: Heinz Steimann)

Die Luzerner Stadträtin Franziska Bitzi-Staub, auch als Ehrengast eingeladen, bei ihrer Ansprache. (Bild: Heinz Steimann)

LFK-Präsident Marcel Manetsch bei seiner Ansprache. (Bild: Heinz Steimann)

LFK-Präsident Marcel Manetsch bei seiner Ansprache. (Bild: Heinz Steimann)

Der neue Wey-Zunftmeister Jörg Krähenbühl mit seinem Gefolge. (Bild: Heinz Steimann)

Der neue Wey-Zunftmeister Jörg Krähenbühl mit seinem Gefolge. (Bild: Heinz Steimann)

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