BABEL-QUARTIERENTWICKLUNG: Die Wirkung des Projekts ist umstritten

Die gesamte Sozialkommission anerkennt, dass das Quartier Basel-/Bernstrasse mit besonderen Problemen zu kämpfen hat. Allerdings wurde die Wirkung der vorgeschlagenen Entwicklungs-Bausteine intensiv und kontrovers diskutiert.

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Das Quartier der Basel- und Bernstrasse soll baulich schneller erneuert werden. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Das Quartier der Basel- und Bernstrasse soll baulich schneller erneuert werden. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Die Mehrheit der Sozialkommission des Grossen Stadtrates anerkannte die Stossrichtung und die Notwendigkeit des Projekts Babel und stellte fest, dass Fortschritte im Quartier zu verzeichnen sind, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern. Allerdings wünsche sie sich im Bereich der baulichen Erneuerung eine schnellere und intensivere Gangart und sehe bei der Renovation der Liegenschaften, die der Stadt Luzern gehören, einen wichtigen Ansatzpunkt, heisst es weiter.

Die Kommission erachtet laut Mitteilung zudem die schnelle Ausweitung des Projekts Babel auf die angrenzenden Gebiete der Gemeinde Littau vor dem Hintergrund der anstehenden Fusion als zentral.

Eine Kommissionsminderheit allerdings erachte das Projekt in den entscheidenden Bereichen der baulichen Erneuerung des Quartiers als wirkungslos und allgemein die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel als Fehlinvestition, heisst es weiter. Mit Masterplänen über gewisse Teilgebiete liesse sich am ehesten eine schnelle und wirkungsvolle Entwicklung erreichen.

ana