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BÄRTELI-ESSEN: «Jetzt werden wir in Asien richtig bekannt»

Beim Traditionsanlass der Zunft zu Safran wurde Fritschivater Alfred Meier von einer Welle der Sympathie getragen. Besonders erstaunt zeigte er sich über die vielen fotografierenden Touristen aus Fernost.
Fritschivater Alfred Meier vor dem «Wilden Mann». (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 20. Januar 2018))

Fritschivater Alfred Meier vor dem «Wilden Mann». (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 20. Januar 2018))

Der Tag des Bärteli-Essens war für den diesjährigen Fritschivater, Alfred Meier, am Samstagnachmittag noch längst nicht vorbei. Doch um 16 Uhr zog er im Hotel Wilden Mann schon eine erste ­Bilanz: «Ich war beeindruckt, wie viele Leute uns auf dem Kapellplatz empfangen haben.»

Am geschichtsträchtigen Ort warteten aber nicht nur die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer auf Meier und seine Gattin Rita. Zugegen waren auch die Zunftgrenadiere, die Historische Zunftgruppe, das Umzugskomitee sowie die Lucerne Marching Band der Feldmusik Luzern.

Auf seiner Kutschenfahrt durch die Stadt war der Fritschivater auch ein beliebtes Fotosujet für die Touristen. «Jetzt werden wir in Asien richtig bekannt», sagte Meier lachend. Während der kommenden Fasnacht wird der 60-Jährige nicht viel zum Schlafen kommen. Spezielle Erwartung an diese ereignisreichen Tage hat Meier jedoch keine. «Ich werde mich einfach treiben lassen.» Natürlich hofft auch er, dass das Wetter mitspielen wird.

Luzerner Fasnacht ist offener und liberaler

Am Bärteli-Essen werden traditionsgemäss Ehrengäste eingeladen. Dieses Jahr handelte es sich um Felix Weber, Vorsitzender der Suva-Geschäftsleitung, Marcus A. Gretener, Zunftmeister der Zür­cher Zunft Hottingen, sowie den ehemaligen SRF-Moskau-Korrespondenten, Peter Gysling.

Letzterer wohnt seit zwei ­Jahren in Hergiswil und hat bereits Luzerner Fasnachtsluft geschnuppert. 2017 war er zusammen mit der ehemaligen Club-Moderatorin Karin Frei auf den Luzerner Strassen unterwegs, als er von einem Mitglied der Zunft zu Safran angesprochen wurde. Gysling erinnert sich: «Ich wurde gefragt, ob ich als Ehrengast am Bärteli-Essen teilnehmen möchte.» Der 68-Jährige sagte spontan zu. In den Jugendjahren lernte er auch die Basler Fasnacht kennen. Wo liegt der Unterschied dieser beiden Anlässe? «Die Luzerner Fasnacht ist offener, liberaler.»

Thomas Heer

thomas.heer@luzernerzeitung.ch

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