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Bahnhof Littau: Signal an die SBB

Die Baukommission des Stadtparlaments will das Projekt Cheerstrasse abspecken. Ein Kommentar von Hugo Bischof.
Hugo Bischof
Hugo Bischof

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Die Sache ist eigentlich glasklar. Es gibt einen Volksentscheid der damaligen Gemeinde Littau von 2009 (notabene den letzten vor der Fusion mit der Stadt Luzern). Er verlangt den Bau einer Umfahrungsstrasse zur Lösung der Stauproblematik beim Bahnübergang Littau und zur Verbesserung der dortigen Situation auch für Fussgänger und Velofahrer. Über das Wie wird jetzt aber heftig gestritten. Dabei geht es auch um politisches Kalkül. Die SVP will verhindern, dass das Strassenprojekt wegen der teuren Velounterführung an der Urne abgelehnt wird.

Der Stadtrat wiederum spekuliert darauf, dass die SBB einen Teil der Unterführung bezahlen. Es gibt gute Argumente für und gegen die neue Velo-/Fussgänger-Querung. Unklug wäre aber, den Kredit allein deshalb zusammenzustreichen, weil man auf das SBB-Geld spekuliert. Denn dies wäre ein kontraproduktives Signal an die SBB, mit denen sich die Stadt noch immer in Verhandlungen zur Kostenübernahme befindet.

Hugo Bischof, Redaktor Stadt/Region

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch

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