Bahnhofplatz: Brennpunkt voller Gegensätze

Drogen, Pöbeleien, Abfall: Während sich die einen kaum mehr auf den Luzerner Bahnhofplatz trauen, finden andere die Situation halb so schlimm. Ein Augenschein.

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KKL-Besucher treffen auf Bier trinkende Multikulti-Truppe: Alltag auf dem Europaplatz. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

KKL-Besucher treffen auf Bier trinkende Multikulti-Truppe: Alltag auf dem Europaplatz. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Da sind die Zugreisenden, die bis spät in die Nacht am Bahnhof ein- und aussteigen, das Partyvolk, das sich hier warm trinkt, ehe es sich in das Getümmel der Clubs stürzt. Aber auch die schicken KKL-Besucher, die Verliebten, die Drogensüchtigen, deren Dealer – und jene Leute, die Streit suchen. «Pöbeleien gibt es immer wieder», weiss Polizist Joller. Besonders freitags und samstags sei die Stimmung regelmässig geladen. Dann, wenn die Leute nicht nur aus Luzern, sondern aus der ganzen Schweiz am Bahnhof «abhängen». Dann kann es auch mal vorkommen, dass es knallt.

Mit Messer schwer verletzt

Besonders schlimm endete ein Konflikt just vor einer Woche, als ein 44-jähriger Asylbewerber aus Syrien in der Umgebung des KKL im Zuge von Streitigkeiten zwischen mehreren Personen niedergestochen und schwer verletzt wurde.

Daniel Schriber

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