BAHNLÄRM: Hergiswil Bürger fordern Tunnelvariante

Die Bevölkerung in Hergiswil will die Lärmprobleme durch die Zentralbahn nicht mehr hinnehmen. Am Montag gründet man darum eine Interessengemeinschaft.

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Eine Komposition der Zentralbahn fährt direkt an einem Wohnhaus in Hergiswil vorbei. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Eine Komposition der Zentralbahn fährt direkt an einem Wohnhaus in Hergiswil vorbei. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

FDP-Landrat Maurus Adam ist Initiant für die Interessengemeinschaft Lärm weg. In Zusammenarbeit mit alt CVP-Nationalrat Joseph Iten, FDP-Präsident Guido Thalmann, Thomas Blättler, Roland Frick, Oliver Gyr. Ernst Mathis und Adrian Niederberger ruft er die «lieben lärmgeplagten Hergiswilerinnen und Hergiswiler» auf, an der Gründungsversammlung teilzunehmen.

«16 Züge pro Stunde auf einer eingleisigen Streckenführung, das gibt es meines Wissens nur in Hergiswil», sagt Adam. «Es darf nicht sein, dass das heutige Projekt in Matt beendet wird ohne planerische Grundlagen für den Tunnelbau bis Hergiswil Dorf.» Mit der Motion Doppelspurtunnel Hergiswil Matt bis Dorf habe er den Anstoss gegeben, das Projekt fertig zu denken. «Wir wollen in Hergiswil eine Lösung.» Die Investition in dieses Projekt sei notwendig, nachhaltig und politisch schon längst überfällig.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.