BAHNÜBERGÄNGE: Der Landrat kommt den Bauern entgegen

Der Landrat hat seine Meinung geändert: Besitzer eines gefährlichen Bahnübergangs müssen sich nicht an dessen Sanierung beteiligen.

Drucken
Teilen
Unbewachter Bahnübergang in Oberdorf. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Unbewachter Bahnübergang in Oberdorf. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Ein erleichtertes Lächeln huschte am Mittwoch über die Gesichter der zahlreich erschienen Landwirte. Nach einer rund einstündigen Debatte war klar, dass sie und andere Besitzer gefährlicher Bahnübergänge der Zentralbahn nichts an die Sanierung bezahlen müssen. Entgegen der ersten Lesung Anfang Februar beschloss das Parlament gestern mit 37 zu 12 Stimmen, auf deren Beitrag zu verzichten. Zudem bekräftigte es, dass Besitzer von Übergängen für eine Schliessung bis zu 10'000 Franken erhalten.

Den Kanton kosten die Sanierungen der Übergänge rund 4,7 Millionen Franken. Der Landrat genehmigte einstimmig einen entsprechenden Rahmenkredit, damit die konkreten Projekte nun ausgearbeitet werden können. Geplant ist gemäss Unterlagen die Aufhebung von 17 Übergängen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.