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Bakterien geben Resistenz weiter

Antibiotika Bakterien vermehren sich durch Teilung. Bei diesen Zellteilungen entstehen immer wieder kleine Fehler im Erbgut, sogenannte Genveränderungen, auch Mutationen genannt. Bestimmte Mutationen führen dazu, dass ein Bakterium gegenüber einem Antibiotikum resistent ist (siehe Grafik). Wenn nun das Antibiotikum eingesetzt wird, werden alle Bakterien abgetötet, die nicht über diese Genveränderung verfügen. Das mutierte Bakterium aber überlebt und kann sich nun in Ruhe ausbreiten. Alle seine Nachfahren sind auch vor diesem Antibiotika geschützt, weil die genetische Information weitergegeben wird.

Zudem haben Bakterien die Möglichkeit, Resistenzen nicht nur an ihre Nachkommen weiterzugeben, sondern auch an andere Bakterien. Und je mehr Antibiotika wir einsetzen, desto stärker vermehren sich ­jene Bakterien, die Resistenzen tragen. Auf Penicillin basierende Antibiotika sind in der Schweiz nach wie vor am meisten im Einsatz. Neue bakterientötende Medikamente kommen nur selten auf den Markt, weil das Geschäft damit kaum lukrativ ist. Und: Kommt doch mal eines auf dem Markt, weist es teils innerhalb weniger Jahre wieder Resistenzen auf. (kuy)

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