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Balkan-Secondos stark gefährdet

Radikalisierung avd.Der Fall Valdet Gashi (siehe Haupttext) ist in einer gewissen Weise typisch für die Radikalisierung in der Schweiz. Extremismus-Experte Samuel Althof: «Es sind in der Schweiz oft jugendliche Secondos aus dem Balkan, die sich radikalisieren. Deren Eltern sind meistens säkulär oder gar antiislamisch eingestellt und bemühen sich sehr stark um die Integration in unsere Gesellschaft.» Manchmal führe das aber so weit, dass Kinder in ihren Bedürfnissen vernachlässigt werden.

14-Jähriger provozierte Vater

So erging es beispielsweise einem 14-Jährigen und seiner Familie, die Althof beraten hat. Der Vater führte ein eigenes Restaurant – und das auch erfolgreich. Darunter litt aber die Beziehung zum Sohn. Der Vater war für ihn, nicht nur durch seine schwierigen Arbeitszeiten, nicht präsent. Der Sohn wollte Aufmerksamkeit um jeden Preis, provozierte seinen Vater mit islamischen Inhalten. Als seine Schwester dann auch noch sexuell genötigt und erpresst wurde, eskalierte die Situation.

«Ich konnte den Vater gerade noch abhalten, sich auf ein altes albanisches Gesetz, den Kanun, zu berufen und den Täter eigenhändig zu bestrafen», so Althof. Die Streitereien zum Thema Islam wurden beendet. Die islamische Radikalität nahm beim Sohn deutlich sichtbar ab. Trotzdem ist das Problem noch nicht gelöst.

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