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Die Bernstrasse in Luzern erhält einen Bären - als Riesen-Wandbild

Die Bernstrasse 62 in der Stadt Luzern wird zum Hingucker. Ein Wandbild soll ab Herbst die Fassade zieren. Lange wird es aber nicht zu sehen sein.
Ines Häfliger
Für das Wandbild an der Bernstrasse liegen bereits erste Entwürfe vor. (Bild: PD)

Für das Wandbild an der Bernstrasse liegen bereits erste Entwürfe vor. (Bild: PD)

Das Wohnhaus an der Stadtluzerner Bernstrasse 62 könnte kaum unscheinbarer sein. Doch nicht mehr lange: Dank eines riesigen Bären dürfte es bald die Blicke auf sich ziehen. Natürlich ist der Bär kein echter – es handelt sich um ein gespraytes Exemplar. Demnächst hat also auch die Bernstrasse ihren Bären – und nicht mehr nur die Berner. In Auftrag gegeben hat das Projekt die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern (ABL). Das Quartier soll so attraktiver werden.

Nicht nur das Motiv, auch die Zusammensetzung der Projektteilnehmer ist ungewöhnlich. Zehn kunstinteressierte Genossenschaftsmitglieder, beinahe alle über 60 Jahre alt, sind an der Realisierung des Wandbildes beteiligt. Unterstützt werden sie vom Künstlerduo «Queenkong». Die beiden Luzerner Kunstschaffenden Vero und Marco Schmid haben unter anderem bereits das Himmelrich-Wandbild erstellt.

Kunstwerk muss neuer Überbauung weichen

Lange wird man sich allerdings nicht an der Fassadenkunst erfreuen können. Die Malerei wird kommenden Frühling der Abrissbirne zum Opfer fallen. Über ein Dutzend Gebäude müssen dann einer neuen Überbauung weichen. In dieser entstehen rund 150 Wohnungen, die erschwinglich und ökologisch zugleich sein werden, wie die ABL und die Baugenossenschaft Matt versprechen. Bereits vor Baustart will man Anwohnern und Mietinteressenten einen Mehrwert bieten. Dieser soll nicht nur durch das Wandbild, sondern auch durch eine Zwischennutzung des leer stehenden Ladenlokals gewährleistet werden. Das «Be62» wurde bereits für Quartierabende, Versammlungen und Flohmärkte genutzt.

«Wir sind zuversichtlich, was die Baubewilligung anbelangt.»

Im Gegensatz zum «Be62» ist das Bären-Wandbild noch in Planung. Es wird voraussichtlich im Herbst angebracht. Ein definitives Datum sei noch nicht bekannt, so ABL-Kommunikationsleiter Bruno Zgraggen. Dies hänge davon ab, ob und wann die Baubewilligung erteilt werde. Doch Zgraggen sieht diesbezüglich keinen Grund zur Sorge: «Es handelt sich um ein temporäres Kunstwerk. Wir sind daher zuversichtlich, was die Baubewilligung anbelangt.»

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