BASELSTRASSE: Evakuierung auf 18 Wohnungen ausgeweitet

Nach dem Hangrutsch an der Luzerner Baselstrasse werden aufwändige Räumungsarbeiten notwendig. Am Hang werden 54 Bäume gefällt; 18 Wohnungen bleiben für rund zehn Tage unbewohnbar.

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Bäume lehnen sich an der Baselstrasse 39 gegen die Fassade. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Bäume lehnen sich an der Baselstrasse 39 gegen die Fassade. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Am späten Samstagabend waren hinter der Häuserzeile Baselstrasse 37/39 drei haushohe Bäume den steilen Hang heruntergerutscht und gegen die Fassade des Wohnblocks gedrückt worden. Personen wurden keine verletzt; der Sachschaden am Gebäude ist gering. Aus Sicherheitsgründen wurden die Bewohner von zwölf  Wohnungen evakuiert.

18 Wohnungen evakuiert
Experten schätzten am Sonntag die Situation neu ein. Wie Daniel Deicher, Chef des städtischen Führungsstabs am Sonntagnachmittag mitteilte, können die evakuierten Bewohner voraussichtlich erst in gut  zehn Tagen in ihre Wohnungen zurückkehren. Zu den zwölf bereits am Samstagabend evakuierten Wohnungen werden sechs weitere im dritten Stockwerk aus Sicherheitsgründen geräumt.

Da noch weitere Bäume rutschgefährdet sind, gestalten sich die Aufräumarbeiten schwierig. Als Sofortmassnahme wird der Hang gesichert. Dazu müssen 54 Bäume gefällt werden. Diese Arbeiten beginnen am Montagmorgen.

Waldwege am Gütsch gesperrt
Aus Sicherheitsgründen werden die gefällten Bäume mit einem Helikopter aus dem Hang geflogen. Die Lagerung der Bäume ist bei der Forsthütte im Gütschwald vorgesehen. Aus diesem Grund ist das Gebiet zwischen Gütschhotel und Forsthütte am Montagnachmittag von 14 bis 20 Uhr gesperrt. Zivilschutzleute sichern die Zugangswege in das betroffene Gebiet ab.

bac

Mehr zum Thema am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.