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Basis für neue Heimstärke in Kriens wird gelegt

Im neuen Kleinfeld-Stadion wird derzeit der Kunstrasen verlegt. Das ehrgeizige Ziel: Am 28. September soll darauf das erste Heimspiel stattfinden.
Stefan Dähler
Holländische Arbeiter verlegen den neuen Kleinfeld-Rasen in Kriens. (Bild: Nadia Schärli, 10. September 2018)

Holländische Arbeiter verlegen den neuen Kleinfeld-Rasen in Kriens. (Bild: Nadia Schärli, 10. September 2018)

Noch herrscht auf dem Krienser Kleinfeld Baustellen-Atmosphäre. Doch nun wird sichtbar, dass hier bald Fussballspiele stattfinden. Seit Montag wird nämlich der neue Kunstrasen verlegt. «Die Arbeiten markieren den Auftakt zum Schlussspurt, das ist ein sehr freudiger Moment», sagt Werner Baumgartner, Präsident des SC Kriens.

Der Rasen stammt aus Holland und wird von der Firma Greenfields aufgetragen. Darunter befinden sich Sicker-Asphalt und eine weisse Dämpfungsschicht. «Bleibt das Wetter schön, ist der Rasen bis Freitag verlegt», sagt Christian Haas, Bauherrenvertreter im Auftrag der Gemeinde Kriens. «Danach müssen aber 216 Tonnen Sand zur Beschwerung und 64 Tonnen Gummi-Granulat für gutes Rollverhalten aufgetragen werden, was nochmals sieben Arbeitstage benötigt.»

Offizielle Eröffnung am 13. Oktober

Das offizielle Eröffnungsspiel im Kleinfeld ist, nachdem es wegen Schadstoffen zu Verzögerungen gekommen ist, auf den 13. Oktober angesetzt. «Unser Ziel ist aber, dass schon am 28. September das erste Spiel stattfinden kann», sagt Haas. «Das ist ein sportliches Ziel, dafür muss das Wetter einigermassen trocken bleiben. Doch wir versuchen, dies dem Verein zu ermöglichen, zumal dieses Spiel auf Teleclub im Fernsehen gezeigt wird.»

Den Entscheid pro Kunstrasen haben die Gemeinde und der SC Kriens gemeinsam gefällt. «Der Kunstrasen ist belastbarer. Man kann darauf trainieren, zudem werden auch die Junioren darauf spielen, beides war beim alten Naturrasen nicht der Fall», sagt Haas. Die Kosten für die neue Unterlage betragen rund 400000 Franken. Sie würde auch Super-League-Ansprüchen genügen – mit Ausnahme der fehlenden Rasenheizung. Haas: «Der Unterhalt ist ähnlich aufwendig wie bei Naturrasen, man muss das Granulat von Fremdkörpern reinigen und den Rasen bürsten. Doch durch die längere Lebensdauer und die Belastbarkeit rechnet sich das.» Kunstrasen habe eine Lebensdauer von rund zehn bis zwölf Jahren – doppelt so lange wie Naturrasen.

«Kunstrasen kann ein Vorteil sein»

Aus sportlicher Sicht hätte sich SCK-Sportchef und Geschäftsführer Bruno Galliker zwar einen Naturrasen gewünscht. «Der Kunstrasen kann aber auch ein Vorteil sein, da wir immer auf ihm trainieren können und andere Teams sich umstellen müssen. Das sieht man ja auch bei YB oder dem FC Thun, die beide sehr heimstark sind», so Galliker. Ausschlaggebend sei aber die Belastbarkeit gewesen.

Das Neubauprojekt ohne Mieterausbau kostet gut 20 Millionen, mit Ausbauten rund 28 Millionen Franken. Die Luzerner Pensionskasse hat das neue Stadiongebäude für rund 15 Millionen Franken erstellt, das unter anderem Sportschule, Fitnesscenter, Beiz, die SCK-Geschäftsstelle und Shop sowie Garderoben für den Schul- und Breitensport beherbergt. Der Club investiert rund 2 Millionen, die Gemeinde rund 5 Millionen Franken. Das Fassungsvermögen des neuen Kleinfelds beträgt 3500 Zuschauer, 900 davon können auf der Haupttribüne sitzen.

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