BASKETBALL: Irakerin kämpft gegen Kopftuch-Verbot

Sie ist jung, hübsch, sportlich – und sie trägt ein Kopftuch. Das wird der 19-jährigen Basketballerin Sura Al-Shawk nun zum Verhängnis.

Drucken
Teilen
Sura Al-Shawk, Basketball-Spielerin beim STV Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Sura Al-Shawk, Basketball-Spielerin beim STV Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Deutschschweizer Basketballverband Probasket verbietet einer 19-jährigen Muslimin aus Ebikon, mit dem Kopftuch zu spielen. Religiöse und politische Überzeu­gungen hätten auf dem Spielfeld nichts verloren, so die Begründung.

Beim STV Luzern ist Sura Al-Shawk Kapi­tänin der U-20-Juniorinnen, den Luzern Amazons. Letzte Saison spielten die Amazons noch in einer regionalen Liga, da haben die Funktionäre noch ein Auge zugedrückt. Jetzt sind die Luzernerinnen in die Inter-Liga aufgestiegen – und der Verband will hart durchgreifen. «Als ich das erfahren habe, musste ich weinen», so die Sportlerin.

Bei der betroffenen Spielerin und ihrem Trainer sorgt dieser Entscheid für Kopfschütteln. Andere Sportverbände lassen Musliminnen mit Kopftuch spielen. Sura Al-Shawk steht nun vor einem schweren Entscheid: Basketball oder Religion?

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.