BASKETBALL: Schwarzpeterspiel um Al-Shawks Kopftuch

Noch immer ist unklar, ob die Muslimin Sura Al-Shawk künftig mit Kopftuch Basketball spielen darf. Nun wird ihr Luzerner Verein zum Handeln aufgefordert.

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Sura Al-Shawk. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Sura Al-Shawk. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Im Internet-Gästebuch des STV Luzern erheben Besucher nach den Debatten um Al-Shawk die Forderung, dass sich der Luzerner Sportverein aktiv für Al-Shawk einsetzen soll. «Wieso macht ihr nicht einen Vorschlag zur Änderung des Wettkampfreglements zuhanden der Delegiertenversammlung des Verbandes?», lautet ein Eintrag. Am letzten Wochenende hätte der Luzerner Verein eine solche Möglichkeit gehabt. Da fand die offizielle Delegiertenversammlung des Deutschschweizer Basketballverbandes statt. Doch passiert ist nichts. 

Erstaunt darüber zeigt sich Heinz Schlüssel, Geschäftsführer des Deutschschweizer Basketballverbands Probasket. Probasket habe sich nun an den Schweizerischen Basketballverband gewendet, um auf dem Dienstweg an den Internationalen Verband zu gelangen. Dieser ist für das Reglement zuständig. Probasket selbst habe keine Kompetenz, das Regelwerk zu ändern, so Schüssel.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.