Bau- und Zonenordnung: Rund 230 Einsprachen

Einen Monat lang konnte die Stadtluzerner Bevölkerung die revidierte Bau- und Zonenordnung studieren. Nach Ablauf der Frist gingen rund 230 Einsprachen ein – die meisten davon gegen die geplante Anzahl Geschosse.

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Ein Blick auf die Stadt Luzern - im Vordergrund die Museggmauer. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Blick auf die Stadt Luzern - im Vordergrund die Museggmauer. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Luzern sowie die Grundeigentümer hatten zwischen dem 18. August und dem 16. September Gelegenheit, die revidierte Bau- und Zonenordnung (BZO) zu studieren und allfällige Einsprachen zu erheben. Wie die Stadt Luzern am Mittwoch schreibt, seien nach Ablauf der Frist rund 230 Einsprachen eingegangen. Diese richten sich gegen folgende Teilbereiche:

Rund 60 Einsprachen gegen die Dichtebestimmungen und die Anzahl Geschosse
Rund 40 Einsprachen gegen die Zonenabgrenzungen
Rund 30 Einsprachen gegen die Baubestimmungen und zum Wohnanteil
Rund 30 Einsprachen gegen die Hochhausstandorte
Rund 30 Einsprachen gegen die Tourismuszone
Rund 10 Einsprachen gegen den Schutzzonenverlauf
Rund 10 Einsprachen gegen die Baulinienänderungen
Rund 10 Einsprachen zum Thema Umwelt und Naturschutz (eine Sammeleinsprache)
Rund 10 Einsprachen gegen zur Waldgrenze

Weiteres Vorgehen

Über den Inhalt der Einsprachen könne derzeit noch keine Aussagen gemacht werden. Die Einsprachen würden zurzeit gesichtet und ausgewertet. Anschliessend würden die Einspracheverhandlungen geführt. Im Falle einer gütlichen Einigung wird die BZO in einzelnen Punkten angepasst. Die Änderungen werden mit einer zweiten öffentlichen Auflage bekannt gemacht.

Nach der zweiten Auflage wird die revidierte Bau- und Zonenordnung dem Grossen Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt. Da die neue Bau- und Zonenordnung dem fakultativen Referendum untersteht, wird davon ausgegangen, dass die Stadtluzerner Stimmbevölkerung an der Urne über die BZO entscheiden kann. Anschliessend wird sie dem Regierungsrat des Kantons zur Genehmigung vorgelegt.

pd/bep