BAUARBEITEN: Gütschbahn: Stapi redet von Etappensieg

An der Talstation der Gütsch-Bahn wird fleissig gearbeitet. Dennoch dürfte der neue Lift frühestens im Februar 2014 in Betrieb gehen.

Alexander von Däniken
Drucken
Teilen
Die Baustelle an der Gütsch-Talstation. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Baustelle an der Gütsch-Talstation. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

In drei Wochen läuft das Ultimatum ab, welches die Stadt Luzern der Château Gütsch Immobilien AG gestellt hat: Ist der neue Schräglift bis am 31. Oktober nicht betriebsbereit, wird die Baubewilligung für den Erweiterungsbau Baluardo für nichtig erklärt. Derweil wird an der Talstation der Gütsch-Bahn fleissig gearbeitet.

Die Bautätigkeit ist auch dem Luzerner Stadtpräsidenten Stefan Roth nicht entgangen. «Der Baustart für die neue Gütsch-Bahn ist für die Stadt ein Etappensieg. Nur der Druck des Stadtrates hat dazu geführt», erklärt er auf Anfrage.

«Unklarheiten bei Kabinendesign»

Bei den Seilbahnkabinen haben die Arbeiten noch nicht begonnen, sagt Thomas Müller, Projektleiter des Schrägliftbauers Inauen-Schätti: «Es gab noch Unklarheiten bezüglich des Kabinendesigns.» Er geht von einem Baubeginn in sechs bis acht Wochen aus. Der neue Lift dürfte frühestens im Februar 2014 in Betrieb gehen.

Ob die Stadt angesichts dieses Zeitplans für die Gütsch-Bahn-Bewilligung ein Auge zudrückt, lässt Stefan Roth offen: «An einem Treffen mit der Stadt Ende Oktober wird die Bauherrschaft genau darlegen müssen, warum es zu den Verzögerungen kam und wann die Bahn in Betrieb geht.»