Bauern fürchten um Existenz

Der Preis für Schweinefleisch ist am Boden. Während die Kunden profitieren, ist der Preiskampf für die Bauern existenzbedrohend.

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Blick in einen Schweinestall in Inwil. Themenbild. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Blick in einen Schweinestall in Inwil. Themenbild. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Preise für Schweinefleisch sind seit einiger Zeit stark unter Druck. Unter dem Preiskampf leiden insbesondere die Zucht- und Mastbetriebe im Kanton Luzern, wo so viele Schweine leben wie in keiner anderen Schweizer Landesgegend. «Ich schätze, dass die Anzahl der Betriebe bis in zehn Jahren um etwa einen Drittel abnimmt», sagt Hugo Heller, Präsident der Sektion Zentralschweiz der Suisseporcs. Damit würde sich eine schon lange andauernde Tendenz weiter verschärfen: Gab es 1993 im Kanton Luzern noch über 4200 Schweinehalter, waren es 2010 gerade noch 2164.

Grössere, effizientere Betriebe

Grund für den massiven Preisdruck ist das Überangebot an Schweinefleisch. Die Sauenhaltung wurde in den letzten Jahren professionalisiert, die Betriebe wurden grösser und effizienter. Die Schweineproduzenten sind somit auch Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden.

red

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