Bauern fürchten um «Gewerbe-Status»

Ab 2014 sollen im Kanton Luzern neue Regeln für Bauernbetriebe gelten. Ebenfalls wird entschieden, ob neu weniger Bauernbetriebe als Gewerbe gelten sollen.

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Gerry Stalder von der Strassengenossenschaft begutachtet die Zufahrt zum Hof «Dürrhütten» in Escholzmatt. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Gerry Stalder von der Strassengenossenschaft begutachtet die Zufahrt zum Hof «Dürrhütten» in Escholzmatt. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Die Luzerner Bauern blicken gespannt nach Bern: In der Frühlingssession wird die Differenzbereinigung zur Agrarpolitik 2014–2017 zwischen Nationalrat und Ständerat stattfinden. Eine besonders wichtige Entscheidung trifft auch der Bundesrat: Nämlich die, ob neu weniger Betriebe als Gewerbe gelten sollen. Derzeit ist die entsprechende Verordnung in der Vernehmlassung. Kommt sie wie geplant durch, verlieren um die 350 der 5000 Luzerner Bauernbetriebe den Status als «Gewerbliche Landwirtschaftsbetriebe». Sobald ein Hof nicht mehr als Gewerbebetrieb gilt, zahlen Bund, Kanton und Gemeinde auch keine Beträge mehr an den Bau und die Sanierung von Hofzufahrten. Allein in der Gemeinde Marbach-Escholzmatt würden rund ein Viertel der 300 Landwirtschaftsbetriebe den Status als Gewerbebetriebe verlieren.

Luzia Mattmann

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