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BAUKOSTEN: Kanton hat vier Grossprojekte massiv günstiger umgesetzt

In Meggen, Werthenstein, Ruswil und Menznau wurden Hochwasserschutz- und Strassenbauten realisiert. Abrechnungen zeigen nun: Die Projekte kosteten nur 18 statt 24 Millionen Franken.
Kostete rund 1,5 Millionen Franken weniger als geplant: die Langnauerbrücke zwischen Schachen und Werthenstein. (Bild: Eveline Beerkircher (7. Juli 2016))

Kostete rund 1,5 Millionen Franken weniger als geplant: die Langnauerbrücke zwischen Schachen und Werthenstein. (Bild: Eveline Beerkircher (7. Juli 2016))

Für einmal verkündet die Regierung in puncto Finanzen gute Neuigkeiten: Sie unterbreitet dem Kantonsrat voraussichtlich vor dem Sommer vier Abrechnungen von Projekten zur Genehmigung. Diese liegen alle unter dem bewilligten Kredit (siehe Tabelle). Für zwei Strassenprojekte in Meggen mit Velostreifen und Fussgängermassnahmen, die zwischen Juli 2012 und März 2015 realisiert wurden, benötigte man statt der geplanten 13,4 Millionen Franken nur 10,4 Millionen. Unter anderem war laut Botschaft der Landerwerb günstiger, wegen «vorteilhafter Marktlage» fielen auch Honorar- und Baukosten tiefer aus.

Die 64 Meter lange Langnauerbrücke über die Kleine Emme zwischen Schachen und Werthenstein, die im Juni 2016 fertiggestellt wurde, kostete mit knapp 5,4 Millionen Franken ebenfalls rund 1,5 Millionen weniger als geplant. Unter anderem wurden veranschlagte Kosten für Unvorhergesehenes (900 000 Franken) nicht beansprucht.

Am weitesten drifteten Plan und Realität im Fall des Hochwasserrückhaltebeckens in Menznau auseinander: Bewilligt wurden 3,9 Millionen Franken, benötigt deren 2,4. Vom günstigeren Abschluss des im Dezember 2015 fertiggestellten Projekts profitiert die Gemeinde: Sie hat nur noch 915 000 Franken zu tragen. «Gerechnet haben wir ursprünglich mit einer Beteiligung von 1,5 Millionen Franken», sagt Gemeindeammann Beat Blum (CVP). Laut Blum fielen vor allem die Arbeiten beim Dammbau günstiger aus als gedacht. «Für diesen konnte viel Aushubmaterial wiederverwendet werden. Dadurch liessen sich zahlreiche Lastwagenfahrten einsparen, wovon das Dorf und die Ökologie profitiert haben.»

Jahresrechnung zeigt aktualisierten Stand

Bleibt die Frage, warum zwischen Umsetzung und Genehmigung der Abrechnung derart viel Zeit verstreicht. Mirija Weber vom Baudepartement sagt: «Die Abrechnungsbotschaft kann erst erstellt werden, wenn das Projekt abgeschlossen ist, also alle Bauarbeiten finalisiert, die Rechnungen beglichen sowie die Rückerstattungen Dritter verrechnet wurden.» Dieser Prozess dauere unterschiedlich lang. In der Jahresrechnung des Kantons werde jedoch laufend über den Stand der Verwendung der Sonderkredit-Projekte berichtet. (fi)

Baukosten.

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