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BAUPROJEKT: Paradies aus Beton: Skatepark in Root geplant

Für fast eine halbe Million Franken soll in Root ein grosser Skatepark entstehen. Entworfen wurde die Anlage mit fixen Betonelementen von Architekten, die selber dem Skaten verfallen sind.
Die Zuschauer bewundern die Tricks eines Skateboarders in der Pipe. (Symbolbild: Corinne Glanzmann)

Die Zuschauer bewundern die Tricks eines Skateboarders in der Pipe. (Symbolbild: Corinne Glanzmann)

Jugendliche im Rontal dürfen sich freuen: Bald schon werden sie in den Genuss eines grossen Skateparks kommen. Einen solchen plant nämlich die Gemeinde Root im Zuge der Erweiterung des Schulhauses Oberfeld. Vorgesehen ist, dass der Park aus Beton auf einer etwa 700 Quadratmeter grossen Parzelle neben dem Schulhaus zu stehen kommt. Die Benützung der Anlage wird für alle gratis sein. «Das Grundstück neben dem Schulhaus Oberfeld ist optimal erschlossen und eignet sich perfekt für den Skatepark», erklärt Gemeinderat und Bauvorsteher Pitsch Ineichen (FDP).

Gemäss dem aktuellen Jahresprogramm der Gemeinde dürfte es mit dem Bauprojekt schnell vorwärtsgehen: Bereits Ende des kommenden Jahres soll der Skatepark fertiggestellt sein. Kosten: 400'000 Franken. Entworfen wurde er von den Skatepark-Architekten der Thurgauer Firma Bowl Construction, die in Europa bereits um die 50 solcher Anlagen gebaut haben. Die Firma wurde 1997 von drei Skateboardern gegründet.

Schon heute gibt es in mehreren Luzerner Gemeinden Skateparks, so zum Beispiel in Horw, Meggen oder im Stadtteil Littau. Bei vielen Parks im Kanton handelt es sich allerdings um kleinere Anlagen mit einfachen Rampen aus Metall. Die teurere Variante – eine grosse Anlage mit fixen Elementen aus Beton – existiert im Kanton heute nur in Hitzkirch. Jugendliche aus Root zieht es zum Skaten momentan jedoch eher ins näher gelegene Küssnacht, wo es ebenfalls einen solchen Park gibt.

Ideen der Skater fliessen in Projekt mit ein

Etwas Ähnliches ist derweil auch in Schüpfheim geplant: Dort soll bis im Sommer für 495'000 Franken eine Skateanlage in Kombination mit einem Pumptrack, einer Asphaltbahn mit Bodenwellen, entstehen (Ausgabe vom 4. Dezember). Diese Kombination sei in der Deutschschweiz einzigartig. Einen Pumptrack ohne Skateanlage gibt es indes bereits in der Freizeitanlage Langmatt in Kriens-Obernau.

Bei der Gestaltung des Skateparks in Root waren die Jugendlichen selbst gefordert. Sie durften in einem Workshop skizzieren, wie sie sich ihren künftigen Park vorstellen. Manche ihrer Wünsche fliessen nun in das konkrete Bauprojekt ein, darunter Elemente mit hippen Namen wie Curbs, Rails oder Corners. Anders ausgedrückt, besteht der Park aus einfachen Elementen, die aufgrund ihrer Kombinationsfähigkeit und je nachdem, wie sie angefahren werden, unterschiedliche Tricks erlauben. So können Anfänger wie Fortgeschrittene den Park nutzen.

Um die Kosten von 400'000 Franken nicht alleine stemmen zu müssen, will die Gemeinde Root mindestens 50'000 Franken über Sponsoren auftreiben. 10 Prozent der Kosten dürften laut Gemeindepräsident Heinz Schumacher (FDP) zudem aus Sportfonds finanziert werden.

Gabriela Jordan

gabriela.jordan@luzernerzeitung.ch

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