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BAUTEN: In der Stadt Luzern stehen gegen 2000 bedeutende Bauten

In der Stadt Luzern gibt es über 1900 Häuser und andere Bauten, die es Wert sind, erhalten oder sogar geschützt zu werden. Dies geht aus dem kantonalen Bauinventar für die Stadt Luzern hervor, das am Freitag in Kraft tritt.
Schützenswert: Die ehemalige Pension Sommerau am Kapuzinerweg 25 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Die ehemalige Pension Sommerau am Kapuzinerweg 25 in Luzern. (Bild: PD)

Im Bauinventar für die Stadt Luzern sind 799 Gebäude als schützenswert und 1116 als erhaltenswert eingestuft worden. Es seien Bauten, die von historischer oder architektonischer Bedeutung seien oder im Stadtbild eine wichtige Stellung einnähmen, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Eine Mehrheit der im Inventar aufgelisteten Gebäude sei schon heute durch die Bestimmungen der Ortsbildschutzzonen gesichert.

Für die im Inventar erfassten Bauten gelten bei Umbauten und Sanierungen strengere Vorschriften, aber kein Bauverbot. Die Arbeiten müssten behutsam und mit Rücksicht auf die historische Substanz vorgenommen werden, teilte die Staatskanzlei mit.

Bei den erhaltenswerten Bauten muss vor Umbauten und Renovationen die städtische Denkmalpflege beigezogen werden. Bei den schützenswerten Bauten ist die kantonale Denkmalpflege zuständig. Das Bauinventar sichere die Planungs- und Rechtssicherheit der Grundeigentümern, teilte die Staatskanzlei mit.

Die einzelnen Bauten werden im Inventar bildlich und textlich dargestellt. Die Baugeschichte wird kurz rekapituliert. Schliesslich wird der Bau in seiner Bedeutung gewürdigt und bewertet.

Einer der 799 schützenswerten Bauten ist das 1886 bis 1888 von der Gotthard-Bahn-Gesellschaft erbaute und heute vom Bundesgericht genutzte Verwaltungsgebäude am Schweizerhofquai. Es sei der eindrucksvollste Neorenaissancebau des Kantons. Er präge die Umgebung entscheiden mit, heisst es in dem Inventar.

Ebenfalls als schützenswert eingestuft wird die Tribüne des Sportklub Kickers im Tribschenquartier. Es sei ein typischer Tribünenbau der 60er-Jahre, klar konstruiert und elegant. Ein anderer als schützenswert eingestufter Bau ist ein 1932 erbauter Wohnblock an der Claridenstrasse 9, dies wegen seiner sachlich-modernen Fassadengestaltung.

HINWEIS

Ab dem 9. Dezember wird das Bauinventar der Stadt Luzern auf dem Geoportal des Kantons, auf der Karte Kantonales Denkmalverzeichnis und Bauinventar, in reduzierter Form für die Öffentlichkeit aufgeschaltet. Abrufbar ab 9. Dezember unter diesem Link.

(sda)

Schützenswert: Die Häuser an der Claridenstrasse 9 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Die Häuser an der Claridenstrasse 9 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Der Kursaal im Casino Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Der Kursaal im Casino Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Gotthardbahngesellschaft am Schweizerhofquai 6 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Gotthardbahngesellschaft am Schweizerhofquai 6 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Das Priesterseminar an der Adligenswilerstrasse 15 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Das Priesterseminar an der Adligenswilerstrasse 15 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Die Tribüne des Sportklub Kickers an der Eisfeldstrasse 3 in Luzern. (Bild: PD)

Schützenswert: Die Tribüne des Sportklub Kickers an der Eisfeldstrasse 3 in Luzern. (Bild: PD)

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