BAUVORHABEN: Stans: Kunstsammler initiiert 150-Mio.-Projekt

In Stans soll ein Vier-Stern-Hotel mit einem Shoppingzenter enstehen – und einem 70-Meter-Turm. Dies plant der Unternehmer und Investor Hermann Beyeler aus Littau.

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So stellen sich die Rüssli Architekten das markante Gebäude vor. (Visualisierung pd)

So stellen sich die Rüssli Architekten das markante Gebäude vor. (Visualisierung pd)

Die Investitionsvolumen für das Hotelprojekt «Stans Nord» beläuft sich auf 120 bis 150 Mio. Franken, wie «Radio Pilatus» meldet. Falls die Gemeindeversammlung einen Bebauungsplan genehmigt, könne mit dem Bau in einem Jahr begonnen werden. «Wir sind daran, in Stans ein Projekt zu realisieren», hatte der Investor bereits im vergangenen August gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung bestätigt. Auch in seiner Heimatgemeinde Littau sei ein Vorhaben geplant gewesen, das jedoch zurückgezogen hätte werden müssen. 

Auf Terrain eines Geisterhauses
Geplant ist, das Hotel mit einem 70 Meter hohen Turm und bis zu 100 altersgerechten Wohnungen gegenüber dem Länderpark zu realisieren. In weissem Glas materialisiert wirke das Hochhaus, welches das Hotel beherbergt, wie ein Eiskristall – daher auch der gewählte Name «Kristall-Hybrid» – und definiere den Ort Stans Nord, wie die Rüssli Architekten mitteilen. Auf der Parzelle für das Millionenprojekt stehe das so genannte «Joller-Haus», ein amtlich verbrieftes Geisterhaus . Dieses soll zerlegt und später in der Shopping-Mall wieder aufgebaut werden, wie «Radio Pilatus» meldet.

Hermann Beyeler (Bild unten), der in Littau das Kunst- und Kulturzentrum gegründet hat und selber über eine umfangreiche Kunstsammlung verfügt, hat am Dienstagabend den aktuellen Planungsstand zusammen mit Architekt Justin Rüssli und HRS-Geschäftsführer Martin Kull an der Generalversammlung von Tourismus Stans vorgestellt.

Wohnturm auch in Pratteln geplant
Im letzten Jahr hat Beyeler mit seinem Projekt «Ceres» in Pratteln auf sich aufmerksam gemacht: Auf dem Buss-Industriepark in der basellandschaftlichen Gemeinde am Rhein soll bis zum Jahr 2012  hin ein Hochhaus von über 80 Metern Höhe entstehen (siehe Visualisierung unten). Über seine Firma Buss Immobilien und Service AG wird er in den nächsten Jahren über 200 Millionen Franken investieren. 
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scd/ns