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BDP Luzern schreibt offenen Brief an CSS-Krankenversicherung

Die BDP beackert das Thema Gesundheitskosten und schlägt einen sogenannten Fettzuschlag vor. Er soll sich nach der Höhe der Kilos hat, die jemand zuviel auf die Waage bringt.
CSS-Chefin Philomena Colatrella erhält Post von der BDP Luzern (Neue LZ/Dominik Wunderli)

CSS-Chefin Philomena Colatrella erhält Post von der BDP Luzern (Neue LZ/Dominik Wunderli)

(red) Die Luzerner BDP wendet sich in einem offenen Brief an Philomena Colatrella, die CEO der Krankenversicherung CSS. Die Partei dankt Colatrella für ihren Vorschlag, die Franchise auf 10'000 Franken zu erhöhen, da dies eine Grundsatzdiskussion erzwungen habe.

In diesem Zusammenhang schlägt die Partei der CSS gleich weitere Ideen vor: Erstens soll sich die Krankenkasse stark machen für ein Verbot der Provisionsausschüttung, da dieses Geld in die Grundversicherung gehöre. Zweitens sollen präventive Massnahmen getroffen werden, etwa mit einer Zuckersteuer auf ungesunde Produkte.

Zudem schlägt sie die Prüfung eines «Fettzuschlags» nach Höhe des Übergewichts vor. Das würde Versicherte motivieren, besser auf ihre Gesundheit zu achten, findet die Partei.

Übrigens: Denis Kläfiger, der Präsident der BDP Kanton Luzern, arbeitete selber bei der CSS. Er hat also Insiderkenntnisse über das Krankenversicherungswesen - und lobt damit seine Ex-Chefin.

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