BEANSTANDUNG: Stiftung Palun: Nicht lächerlich gemacht

In einer Sendung des Regionaljournals Zentralschweiz ist die Stiftung Palun «völlig unbekannt» genannt worden. Dies führte zu einer Beschwerde beim Ombudsmann.

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Das Studio Innerschweiz von Radio DRS am Inseliquai in Luzern. (Archivbild Chris Iseli/Neue LZ)

Das Studio Innerschweiz von Radio DRS am Inseliquai in Luzern. (Archivbild Chris Iseli/Neue LZ)

Ein Beitrag des Regionaljournals Zentralschweiz, der Mitte August in der Sendung «Blitzlicht Schweiz» auf DRS 1 ausgestrahlt wurde, führte zu einer Beanstandung beim Ombudsmann Achille Casanova. Wie es in einer Mitteilung der SRG SSR ideé Suisse heisst, ging es im Radiobeitrag um einen Wechsel im Grossen Stadtrat von Luzern, wobei der zurückgetretene Vertreter einer Kleinpartei nicht durch einen Nachrückenden dieser Partei, sondern durch einen FDP-Vertreter ersetzt wurde.

Im Beitrag war die Rede von einer «völlig unbekannten Gruppe Palun», die ebenfalls einen Kandidaten aufgestellt habe. Dies sei eine grobe Täuschung, da es gar keine «Gruppe Palun» gebe, so der Beanstander. In Wahrheit habe die «Stiftung Palun pro parteilose und unabhängige Politiker und Richter/innen & für Transparenz» den Wahlvorschlag gemacht. Das Regionaljournal Zentralschweiz habe den korrekten Namen der portierenden Stiftung mit Absicht unterschlagen, um den Wahlvorschlag lächerlich zu machen.

Casanova war nicht dieser Meinung und wies die Beanstandung in seiner Stellungnahme ab.

ana