Beat Villiger warnt vor einer Politisierung

Der neue Präsident des Spitalrats des Luzerner Kantonsspitals, Beat Villiger, sieht sich nicht als Marionette der Regierung. Gesundheitsdirektor Guido Graf sichert zu, der Spitalrat werde angehört.

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Der neue Spitalchef Beat Villiger. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Der neue Spitalchef Beat Villiger. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Der neue Spitalratspräsident und Nachfolger von Hans Amrein heisst Beat Villiger. Er verwehrt sich gegen die Vorstellung, von der Regierung am Gängelband geführt zu werden. Er habe sehr klare Vorstellungen von Aufgaben der verschiedenen Gremien. «Ich erwarte deshalb, dass die Regierung den Spitalrat ernst nimmt und keine rein politischen Entscheide fällt», warnt Villiger vor der Politisierung der strategischen Spitalführung.

Spital Wolhusen: Entscheid im Herbst

Gesundheitsdirektor Guido Graf sichert zu, der Spitalrat werde angehört. Voraussichtlich im Herbst entscheide die Regierung über die Zukunft des Spitals Wolhusen. Graf macht klar, dass Villiger nicht sein williger Vollstrecker sei: «Ich wünsche mir konstruktiv-kritische und verlässliche Leute, und es ist sehr erwünscht, dass der Spitalrat selbstständig denkt und Vorschläge einreicht.» Er müsse aber auch loyal umsetzen, was die Regierung beschliesse. Villiger sei zum Präsidenten gewählt worden, da er das Gesundheitswesen sehr gut kenne. Graf weist zudem Vorwürfe von Noch-Präsident Hans Amrein zurück. So jenen, die Regierung habe den Spitalrat nicht in Diskussionen einbezogen.

Karin Winistörfer

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