BECKENRIED: «Ich kann nur zusehen und abwarten»

Im «Mondgarten» sitzen diesen Sommer wieder Gäste und trinken gemütlich ein Bier. Doch wegen einer Einsprache kann die Besitzerin die Beiz nicht selber betreiben.

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Besitzerin Monika Amstad. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Besitzerin Monika Amstad. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Besitzerin Monika Amstad konnte das schlecht erhaltene Haus des Hotel Mond aus finanziellen Gründen nicht sanieren. Die Gartenbeiz hingegen führte sie im Sommer 2008 weiter. Provisorisch, denn erst ein neuer Pavillon sollte die dazu erforderliche Infrastruktur bieten.

Eine Einsprache, die von der Nidwaldner Regierung zwar abgewiesen, nun aber von der Einsprecherin vors Verwaltungsgericht weitergezogen wurde, machte Amstads Pläne zunichte. «Ich musste die Gartenbeiz, die ich seit 23 Jahren bewirte, vorläufig für diesen Sommer an den «Rössli»-Wirt Josef Lussi vermieten», sagt Monika Amstad enttäuscht.

Die Einsprache wolle wegen des Lärms und der schlechten Luft verhindern, dass ein selbstständiges Restaurant mit Küche entstehe, so der Horwer Anwalt Franz Hess. «Die Beziehung zum früheren Hotel-Restaurant Mond fehlt nach dessen Abbruch.»

Das Urteil im Beckenrieder Beizenstreit ist gemäss Verwaltungsgericht Nidwalden auf Ende Jahr zu erwarten. 

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.