BECKENRIED: Kraftwerk liefert Saft aus Trinkwasser

Mit dem Trinkwasser Strom gewinnen: In Beckenried ist nun ein zweites Trinkwasserkraftwerk am Netz.

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Ernst Ambauen (links) und Dominik Murer, Mitarbeiter des Gemeindewerkes, im neuen Trinkwasserkraftwerk Lanzig. (Bild pd)

Ernst Ambauen (links) und Dominik Murer, Mitarbeiter des Gemeindewerkes, im neuen Trinkwasserkraftwerk Lanzig. (Bild pd)

Seit Herbst ist das zweite Trinkwasserkraftwerk in Beckenried in Betrieb, seit Mitte April läuft es unter Volllast. Dies ist im Winter wegen der wasserarmen Zeit nicht der Fall. Bei diesem Typ Kraftwerk wird Trinkwasser für die Stromproduktion genutzt. Nun fliesst das Trinkwasser zuerst durch das neue, etwas weiter unten durch das ältere Trinkwasserkraftwerk Lätten. Rund 370'000 Kilowattstunden Strom produzieren die beiden Kraftwerke jährlich. Zusammen mit dem dritten Kraftwerk Sustli werden in Beckenried jährlich rund 9 Millionen Kilowattstunden Strom produziert.

«Damit ist die Hälfte des Verbrauchs in Beckenried gedeckt», sagt Peter Feldmann vom Gemeindewerk Beckenried. Im Sommer, der wasserreichen Jahreszeit, genügt die produzierte Strommenge gar, um fast den ganzen Beckenrieder Bedarf abzudecken. Im Winter, wenn wegen der Kälte und der kürzeren Tage der Stromverbrauch steigt und die Leistung der Kraftwerke abnimmt, muss mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs von auswärts bezogen werden.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.