BEFRAGUNG: Escholzmatt lehnt Fusion frühzeitig ab

Mit klarem Mehr lehnen die Escholzmatter eine allfällige Grossfusion ab. Sie setzen auf mehr Zusammenarbeit. Die Volksbefragung vom Sonntag hat ein sehr klares Resultat ergeben.

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922 Stimmberechtigte sind gegen eine allfällige Fusion der acht Biosphärengemeinden, das sind fast 87 Prozent. Auch gegen Kleinfusionen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Urnengänger.

Favoritin ist die dritte Variante, die Eigenständigkeit mit vermehrter Zusammenarbeit. Mit 457 Ja-Stimmen sprachen sich fast 78 Prozent dafür aus. Die Stimmbeteiligung betrug 47 Prozent.

Vier Gemeinden prüfen Fusion
Unabhängig von der Volksbefragung prüfen Entlebuch, Flühli, Hasle und Schüpfheim, ob eine Viererfusion sinnvoll sei. «Auch sie wollen das Volk befragen, aber erst, sobald die positiven und negativen Auswirkungen einer Fusion bekannt sind», sagt Bruno Schmid.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.