Begehrte Startplätze für den «KKL-Marathon»

Einmal durchs KKL rennen? Der Lucerne Marathon macht's möglich. Wer beim Halbmarathon dabei sein will, muss sich aber rechtzeitig um die Anmeldung kümmern. Neu ist die Teilnehmerzahl nur noch in dieser Kategorie beschränkt.

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Im vergangenen Jahr führte die Strecke noch vor dem KKL durch. Dieses Jahr rennen die Läuferinnen und Läufer durch das Gebäude. (Bild: Swiss-Image/Andy Mettler)

Im vergangenen Jahr führte die Strecke noch vor dem KKL durch. Dieses Jahr rennen die Läuferinnen und Läufer durch das Gebäude. (Bild: Swiss-Image/Andy Mettler)

Auch die 6. Ausgabe des Lucerne Marathon wartet wieder mit einer ganz besonderen Streckenführung auf. Nachdem das Rennen im letzten Jahr durch den Zentralbahntunnel führte, werden die Läufer in diesem Jahr am 28. Oktober mitten durchs Luzerner KKL laufen.

Maximal 7000 Anmeldungen für Halbmarathon

Wer gerne dabei sein möchte, sich bis jetzt aber noch nicht angemeldet hat, sollte sich langsam aber sicher damit auseinandersetzten. Dies gilt besonders für den Halbmarathon. Neu ist die Zahl der Anmeldungen in dieser Kategorie auf 7000 Läuferinnen und Läufer beschränkt. «Je früher desto besser, lautet die Devise. Ab August zieht die Zahl der Anmeldungen erfahrungsgemäss an», verrät Reto Schorno, Geschäftsführer des Lucerne Marathons.

Schon jetzt sind insgesamt rund 2600 Läuferinnen und Läufer angemeldet – davon fast 1900 im Halbmarathon. «Das sind rund 25 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr», zeigt sich Schorno erfreut. Das heisse aber nicht, dass eine um so viel grössere Teilnehmerzahl erwartet werde. «Möglicherweise haben sich viele einfach schon früher angemeldet, um sich einerseits den Startplatz zu sichern und sich andererseits auch ein verbindliches Ziel zu setzen.»

Beim Marathon gibt es hingegen keine Beschränkungen der Teilnehmerzahl mehr. Im letzten Jahr hatte das OK die Gesamtteilnehmerzahl auf 8000 angesetzt. Diese Zahl wurde dann praktisch mit dem Anmeldeschluss Ende September erreicht.


Sieben Meter werden kompensiert

Die Streckenführung durchs KKL machte auch eine neue Ausmessung notwendig. Mit dieser Aufgabe betraut wurde Roger Kaufmann, offizieller Streckenvermesser der Association of International Marathon and Distance Races (AIMS). Mit einem am Fahrrad montierten Umdrehungszähler radelte Kaufmann mitten durchs KKL und stellte am Ende fest: Der neue Parcours ist insgesamt sieben Meter länger. Diese Differenz wird laut Schorno mit entsprechenden Korrekturen am Start und am Wendepunkt kompensiert, um auf exakt 42,195 Kilometer zu kommen.


«Schnelle Strecke»

Wichtig ist Reto Schorno darauf hinzuweisen, dass die Strecke in Luzern durchaus als schneller Parcours gilt: «Im Durchschnitt waren die Zeiten über die volle Distanz im letzten Jahr nur um 4 Minuten langsamer als beim Zürich Marathon. Und dies obwohl wir keine Elite-Kategorie haben.» Es ist also durchaus möglich, in Luzern seine Marathon-Bestzeit anzugreifen – und dabei erst noch die schöne Umgebung inklusive Abstecher ins KKL zu geniessen.

bep

Hinweis: Alle Informationen und die Online Anmeldung (Anmeldeschluss ist Ende September) finden Sie unter: