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Bei archäologischer Grabung in Egolzwil wurden erstmals Spuren einer keltischen Siedlung entdeckt

Die Kantonsarchäologie Luzern hat bei Grabungen einen Weg und die Überreste eines abgebrannten Holzhauses entdeckt. Anhand eines Schmuckstückes kann die Siedlung auf das frühe 1. Jahrhundert datiert werden.
Roger Rüegger
Diese Fibel (Gewandnadel) aus Bronze sind typische Funde des 1. Jahrhundert vor Christus aus Bronze. (Bild: PD)

Diese Fibel (Gewandnadel) aus Bronze sind typische Funde des 1. Jahrhundert vor Christus aus Bronze. (Bild: PD)

Die Kelten haben in der Gegend um Egolzwil gesiedelt. Dies war anhand von Opferfunden aus dem ehemaligen See bereits länger bekannt. Nun konnten erstmalig Siedlungsspuren festgestellt und untersucht werden, wie die Kantonsarchäologie Luzern am Dienstagnachmittag mitteilte.

Bei der Fundstelle ist ein etwa vier Meter breiter Weg freigelegt worden. (Bild: PD)

Bei der Fundstelle ist ein etwa vier Meter breiter Weg freigelegt worden. (Bild: PD)

Die Kantonsarchäologie untersucht derzeit eine seltene keltische Fundstelle in Egolzwil. Anlass der Ausgrabung ist der geplante Neubau von drei Doppeleinfamilienhäusern neben der Bahnlinie in Egolzwil-Baumgarten.

Bei der Fundstelle sei ein etwa vier Meter breiter Weg und die Überreste eines abgebrannten Hauses entdeckt worden, heisst es in der Mitteilung. Die spätkeltische Siedlungsstelle liegt auf einer Anhöhe am Rande des ehemaligen Wauwilersees.

Siedlung aus dem frühen 1. Jahrhundert


Das Fundmaterial umfasst vorwiegend Keramikscherben, verbrannte Hausreste und Tierknochen. Besonders interessant ist laut der Katonsarchäologie eine sogenannte Fibel aus Bronze. Dies ist ein Schmuckstück, das dazu diente, die Kleider, Umhänge und Mäntel zusammenzuhalten.

Anhand der Funde kann die Siedlung ins frühe 1. Jahrhundert vor Christus datiert werden. Über die Keltenzeit (zirka 800 bis 15 v. Chr.) ist im Kanton Luzern wenig bekannt. Die Grabungsergebnisse seien deshalb von grosser Wichtigkeit.

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