Beim alten Stadtluzerner Krematorium entsteht ein biologischer Kräutergarten

Das alte Krematorium der Stadt Luzern blieb seit der Eröffnung des neuen Krematoriums zusehends unbenutzt. Nun hat man eine alternative Nutzung gefunden: Künftig sollen Bio-Kräuter angebaut werden.

Drucken
Teilen
Hier pflanzt die Kräuterei Luzern künftig an.

Hier pflanzt die Kräuterei Luzern künftig an.

Bild: PD

(lil) Seit der Eröffnung des neuen Krematoriums 2005 wurden die Gebäude und Flächen des alten Krematoriums – das aus den 20er-Jahren stammt – zusehends weniger genutzt, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Die Stiftung Luzerner Feuerbestattung und der Luzerner Stadtrat möchten das Areal nun einer neuen Nutzung zuführen. An der entsprechenden Ausschreibung im vergangenen Jahr konnte sich keines der eingereichten Projekte durchsetzen.

Einige Zeit später habe dann das Projekt Kräuterei aus Luzern Interesse an einer Teilnutzung des Aussenareals gezeigt. Die Kräuterei will gemeinschaftlich biologisch Kräuter anbauen und sich Kräuterwissen aneignen, schreibt die Stadt Luzern. Das Konzept des Projekts ist inspiriert von der Solidarischen Landwirtschaft und nicht gewinnorientiert. So sieht die Grundstückvergabe aus:

Die rot markierten Teile werden für den Kräuteranbau genutzt. Kräuterkurse oder ähnliches werden in der violetten Aufenthaltsfläche stattfinden. Der Arbeitsraum ist gelbgrün markiert.

Die rot markierten Teile werden für den Kräuteranbau genutzt. Kräuterkurse oder ähnliches werden in der violetten Aufenthaltsfläche stattfinden. Der Arbeitsraum ist gelbgrün markiert.

Visualisierung: PD

Die Nutzung ist kostenlos und wird in einem Gebrauchsleihvertrag geregelt. Sie ist vorerst auf knapp vier Jahre befristet. Das gesamte Areal steht der Bevölkerung weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Mehr zum Thema