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Theater Eich: Dubiose Gestalten stellen Zahnarztpraxis auf den Kopf

Das Theater Eich setzt auf ein männerlastiges Stück. Dennoch greift eine Frau entscheidend in die Handlung mit ein.
Hannes Bucher
Szene aus dem Theater Eich: Marcel von Niederhäusern als Moritz Seidel, Conny Willimann als dessen Gattin Elisabeth und Reto Aregger als Max Seidel (von links). (Bild: Hannes Bucher, 6. Januar 2019)

Szene aus dem Theater Eich: Marcel von Niederhäusern als Moritz Seidel, Conny Willimann als dessen Gattin Elisabeth und Reto Aregger als Max Seidel (von links). (Bild: Hannes Bucher, 6. Januar 2019)

«Das letzte Jahr hatte ich im Stück ‹De Sauna Gigolo› eine Superrolle, diesmal stehe ich halt etwas weniger auf der Bühne», sagt die 41-jährige Conny Willimann. Der Theatergesellschaft Eich stehen in der aktuellen Saison zwar mehr männliche als weibliche Darsteller zur Verfügung. Mit dem Schwank «Die Wurzel des Übels» wurde denn auch ein entsprechend männerlastiges Bühnenstück gefunden.

In der fulminanten Verwechslungsgeschichte spielt aber Conny Willimann die kleine und dennoch wichtige Rolle der Elisabeth Seidel, die Frau von Moritz Seidel (Marcel von Niederhäusern). Moritz und sein Bruder und Schelmenkumpan Max (Reto Aregger) bekleiden als Bankräuber die Hauptrollen. Zusammen mit weiteren dubiosen Gestalten stellen sie eine Zahnarztpraxis buchstäblich auf den Kopf.

Wenn der falsche Patient auf dem Schragen landet

Der Besuch der Hauptprobe zeigt: Das Premierenpublikum dürfte am 12. Januar seine Freude daran haben, wie immer wieder der falsche Patient auf dem Schragen landet, auch ein Falscher zu Spritze und Bohrer greift. Ein Fiasko ist garantiert, alles fliegt auf. Inklusive Tresor. Garniert wird das Geschehen von einer Menge flotter und auch mal deftiger Sprüche.

Conny Willimann greift dabei als Elisabeth Seidel entscheidend in die Handlung ein und fordert von ihrem Räubergatten forsch ihren Anteil der Beute.

Wiederum führt die erfahrene Veronica Giger auf der Eicher Bühne Regie. Sie hat die Hauptfiguren überzeugend besetzt und auch für die anderen Rollen eine gute Hand bewiesen. «Es braucht immer alle», sagt sie und freut sich über die Power aller Beteiligten an der Hauptprobe.

Viel Power und Energie investiert Conny Willimann im Übrigen auch nebst dem Spielen in den Verein. Seit zehn Jahren sorgt sie unter anderem erfolgreich für das Sponsoring. Für die künftige Bühnenpräsenz ist sie zuversichtlich: «Die Regie wird uns Frauen nächstes Jahr sicher speziell berücksichtigen.»

Aufführungen: 12. Januar (Premiere), 13., 16., 18. und 19. Januar. Nähere Infos und Tickets unter www.theatereich.ch

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