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Beratungscontainer im Ibach wird weitergeführt

Der Beratungscontainer für Luzerner Sexarbeiterinnen im Imbach wird als Pilotprojekt weitergeführt. An der Mitgliederversammlung des Vereins Lisa – Luzerner Verein für die Interessen der Sexarbeitenden wurden ausserdem zwei neue Vorstandsmitglieder in den Vorstand gewählt.
Der Beratungscontainer beim Ibach bleibt. Der Verein Lisa hat entschieden, sich weiterhin vor Ort für die Prostituierten einzusetzen. (Bild: Dominik Wunderli (Neue LZ))

Der Beratungscontainer beim Ibach bleibt. Der Verein Lisa hat entschieden, sich weiterhin vor Ort für die Prostituierten einzusetzen. (Bild: Dominik Wunderli (Neue LZ))

Der Beratungscontainer «hotspot» im Ibach wird als Pilotprojekt weitergeführt. Seit Dezember 2013 steht dieser Container im abgelegenen Gebiet Ibach den Sexarbeiterinnen an zwei Abenden pro Woche offen. Die erste Pilotphase endete per 30.Juni. Ein Evaluationsbericht der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit zur Pilotphase ergab, dass die Ziele erreicht wurden und der Beratungscontainer weiterzuführen sei.

Der Vorstand hat aufgrund der Ergebnisse entschieden, den Beratungscontainer weiterhin als Pilotprojekt weiterzuführen, wie der Verein am Mittwoch mitteilt. In den nächsten Jahren seien sowohl auf kantonaler wie nationaler Ebene Gesetzesanpassungen und Programme im Sexgewerbe geplant. Deshalb sei anzunehmen, dass es auch auf dem Strassenstrich Veränderungen geben wird, weshalb eine dauerhafte Einrichtung des Sexcontainers erst ab Mitte 2017 geprüft wird.

Ab Herbst 2015 werde der Beratungscontainer drei Mal pro Woche offen stehen. Ausserdem würden die Mitarbeiterinnen neu entschädigt. Die Stadt und der Kanton Luzern unterstützen den Beratungscontainer mit je 50‘000 Franken pro Jahr. Der Verein wird für die Jahre 2016 und 2017 je 70‘000 Franken zusätzlich privat finanzieren müssen.

Neue Vorstandsfrauen

Neu wurden die abtretende Regierungsrätin Yvonne Schärli und die Sozialarbeiterin Christina Hierzer in den Vorstand gewählt. Der bisherige Vorstand wurde bestätigt: Ylfete Fanaj (Präsidentin), Iris Heydrich (Vizepräsidentin), Heidi Rast (Kassierin), Beata Pedrazzini und Anita Schmidlin.

pd/nop

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