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Bergbahnen Sörenberg: «Die finanzielle Tragkraft war nicht gegeben»

Das Ausbauprojekt Rothorn Ost inklusive 8er-Gondelbahn wird nicht realisiert, und der Verwaltungsratspräsident Fredy Portmann tritt zurück. Jetzt nimmt Theo Schnider Stellung zur Situation der Bergbahnen Sörenberg.
Alexander von Däniken
Die 8er-Gondelbahn und das neue Bergrestaurant des Projektes Rothorn Ost werden nicht realisiert. Der Sessellift vom Rothorn zum Eisee (im Bild) wurde hingegen 2017 ersetzt. (Bild: Pius Amrein, 3. August 2017)

Die 8er-Gondelbahn und das neue Bergrestaurant des Projektes Rothorn Ost werden nicht realisiert. Der Sessellift vom Rothorn zum Eisee (im Bild) wurde hingegen 2017 ersetzt. (Bild: Pius Amrein, 3. August 2017)

Warum ziehen die Bergbahnen Sörenberg beim Ausbauprojekt Rothorn Ost den Stecker? Hat der Rücktritt von Verwaltungsratspräsident auf die GV vom kommenden Herbst mit dem Entscheid zu tun? Theo Schnider, im Verwaltungsrat für die Kommunikation zuständig, gibt Auskunft.

Theo Schnider, Mitglied im Verwaltungsrat der Bergbahnen Sörenberg.

Theo Schnider, Mitglied im Verwaltungsrat der Bergbahnen Sörenberg.

Theo Schnider, tritt Verwaltungsratspräsident Fredy Portmann wegen der gestrichenen Ausbaupläne zurück?

Ja, das ist so.

Warum werden die 8er-Gondelbahn und das neue Bergrestaurant doch nicht gebaut?

Die wirtschaftliche Tragbarkeit dieses Vorhabens ist für die Bergbahnen Sörenberg nicht gegeben. Der Kanton Luzern hat doch seine Unterstützung angeboten. Ausserdem hat man das Projekt mittlerweile etappiert. Um die Unterstützung des Kantons sind wir auch froh. Auf der anderen Seite bedeutet Etappierung halt nicht automatisch Redimensionierung. Wir sind mit dem Kanton in Kontakt und werden uns betreffend zukünftiger Ausrichtung nach der Ausgestaltung der neuen Strategie wieder intensiv austauschen. Nicht zu vergessen, es handelt sich im Falle Kanton Luzern um Darlehen und nicht um a fond perdu Investitionssummen.

Wie geht es jetzt weiter?

Die bisher aufgegleiste Etappe wird fertiggestellt. Zur Zeit ist die Beschneiungsanlage und der Skilift Schönenboden im Bau. Um die im Winter 2021 auslaufende Konzession halten zu können, prüfen wir mehrere Varianten; etwa die Sanierung der bestehenden Anlagen. Sicher ist, in den Ski- und Ausflugsberg Rothorn wird auch in Zukunft investiert, aber wie erwähnt, gibt es dabei neue Wege zu beschreiten. Die Herausforderungen bleiben dieselben: Erschliessung des Berges, Bedürfnisse und Anpassung des Gipfelrestaurants und eine schlaue Lösung für den Tunnel. Lösungsansätze hierfür sind vorhanden und werden weiterverfolgt. Wir sind überzeugt, am Schluss für das Skigebiet Sörenberg eine ebenbürtige Lösung präsentieren zu können.

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